Richter sprach Lucasfilm 20 Mio US $ Entschädigung zu
Lucasfilm Ltd. hatte gegen die britische Firma Shepperton Design Studios und deren Eigentümer, Andrew Ainsworth, Klage eingereicht wegen Copyright-Verletzungen und unlauterem Wettbewerb.
Das amerikanische Bezirksgericht des Central Districts in Kalifornien entschied, dass die Shepperton Design Studios tatsächlich nicht lizenzierte Produkte zu den Star Wars Filmen vertrieben hatten, darunter Helme und Kostüme der imperialen Sturmtruppen sowie Helme für TIE Fighter Piloten. Außerdem warb die Firma mit irreführenden Aussagen über Herkunft und Echtheit der Artikel.
U.S. Bezirksrichter R. Gary Klausner sprach Lucasfilm eine umfangreiche Entschädigung für die Verletzung des Copyrights, unlauteren Wettbewerb und die Verletzung des Markenrechtes zu. Den Shepperton Design Studios wurde es untersagt, in den Vereinigten Staaten je wieder Star Wars Produkte zu kopieren oder zu reproduzieren bzw. seine nicht-autorisierten Star Wars Artikel zu importieren, lizenzieren, zu vermarkten oder auszustellen. Zusätzlich leitete Lucasfilm in Großbritannien rechtliche Schritte gegen Shepperton ein, damit das amerikanische Urteil am Firmensitz der Design Studios bestätigt wird.
„Lucasfilm wird seine geistigen Eigentumsrechte an Star Wars vehement gegen jedwede Verletzung schützen,” betonte Howard Roffman, President von Lucas Licensing. „Rechtsverletzter wie Shepperton sollten wissen, dass wir sie überall auf der Welt verfolgen, ihre Geschäfte schließen und Entschädigung einklagen werden.”
Von dieser Ankündigung schloss Roffman allerdings alle Star Wars Fans weltweit aus, die Repliken von Star Wars Kostümen zum eigenen Gebrauch und Vergnügen anfertigen. Gegen diese Aktivitäten hat Lucasfilm Ltd. keinerlei Einwände. Mit einer dieser internationalen Gruppen, der „501st Legion” der Sturmtruppen, arbeiten Lucasfilm und ihre Partner häufig und gerne zusammen. „Wir freuen uns, dass Star Wars auf der ganzen Welt die Kreativität und Phantasie seiner Fans inspiriert.” sagte er. „Niemals würden wir den Fans untersagen, ihrer Begeisterung für die Filme Ausdruck zu verleihen. Sobald einer von ihnen allerdings versucht, aus unserem Copyright und unserer Marke unrechtmäßig Profit zu schlagen, hat er die Grenze überschritten. Solche Rechtsverletzter werden von uns konsequent verfolgt."
