„Dito!“ von Martin Ang ist das Spiel des Jahres 2026
In der Begründung der Jury heißt es: „Auf den ersten Blick ist ‚Dito!‘ ein Wettkampf
um die meisten Punkte. Im Kern verbindet es uns aber als Gruppe, denn nur über das
richtige Erahnen von Gemeinsamkeiten sind wir selbst erfolgreich. Nebenbei lernen
wir unsere Mitspielenden besser kennen. Wissen ist nicht gefragt, sondern
Verständnis für die Sicht der anderen – und ein taktisches Gespür für die beste
Platzierung der Begriffe.“
Es setzte sich heute durch gegen die ebenfalls nominierten Spiele „Cozy Sticker Ville“
von Corey Konieczka, erschienen bei Unexpected Games und „Morty Sorty Magic Shop“ von Markus Slawitscheck, erschienen bei Schmidt.
Zum Kinderspiel des Jahres 2026 ernannte die Fachjury heute „Die Insel der Mookies“
von Florian Sirieix. Das bezaubernde Insel-Duell ist bei Kosmos und Scorpion Masqué
erschienen, ist für 2 Spieler:innen ab 4 Jahren geeignet und kostet circa 15 Euro.
„Mit wenig Regeln entsteht bei ‚Die Insel der Mookies‘ am Spieltisch ein spannendes
Duell, von dem Kinder nicht genug kriegen können. Die Aufgabe ist elegant auf das
Wesentliche reduziert und wächst dabei aber taktisch mit den Kindern mit. Durch die
liebevolle Aufmachung entspringt der kleinen Schachtel in wenigen Minuten nicht nur
eine Insel, sondern eine kleine Welt“, heißt es in der Begründung der Jury Kinderspiel
des Jahres.
Nominiert zum Kinderspiel des Jahres waren außerdem „Buh Party“ von Florian Sirieix
und Benoit Turpin, erschienen bei Loki und „Verflixt verzaubert“ von Thomas
Dagenais-Lespérance, erschienen bei Game Factory.
Außerdem kürte die Jury heute das Kennerspiel des Jahres 2026. Diesen Preis, der
sich an erfahrenere Spieler:innen richtet, erhielt „Rebirth“ von Reiner Knizia,
erschienen bei Frosted Games und Mighty Boards. Es ist geeignet für 2 bis 4
Spieler:innen und kostet etwa 50 Euro.
„Das einfache Grundprinzip von ‚Rebirth‘ eröffnet eine Vielzahl taktischer
Möglichkeiten. Das Regelwerk ist elegant und zwingt zur Konzentration auf das
Wesentliche. Die direkte Konkurrenz auf dem gemeinsamen Plan führt zu einem
lebendigen und interaktiven Erlebnis, bei dem die konstruktive Planung im
Vordergrund steht“, heißt der in der Begründung der Jury.
Nominiert zum Kennerspiel des Jahres waren außerdem „Boss Fighters QR“ von
Michael Palm und Lukas Zach, erschienen bei Pegasus Spiele sowie „Moon Colony
Bloodbath“ von Donald X. Vaccarino, erschienen bei Alea.
Alle neun nominierten Spiele wurden in einem mehrmonatigen Prozess von der
unabhängigen Jury aus Fachjournalist:innen und Beirät:innen aus aktuellen Spielen des
Jahrgangs ausgesucht.
