Mattel Inc. veröffentlicht den dritten Quartalsbericht 2009.
- Weltweiter Umsatz: - 8%
- Umsatz auf dem Heimatmarkt: -2%
- Internationaler Umsatz: -14%
- Umsatz nach Marken: Barbie® - 8%; Hot Wheels® +9%; Fisher-Price® - 4%; American Girl® +4%
- Gewinn: 229.8 Millionen US $
Der US-amerikanische Spielwarenhersteller Mattel Inc. meldete für das dritte Quartal 2009 Gewinne in Höhe von 229,8 Millionen US $; demgegenüber stehen Gewinne von 238,1 Millionen im Vergleichszeitraum des letzten Jahres.
„Die gesamtwirtschaftliche Lage stellt uns in diesem Jahr auch weiterhin vor große Herausforderungen. Die Einzelhändler halten ihre Bestände niedrig, die internationalen Wechselkurse sind ungünstig und in diesem Jahr gab es keine unterhaltungsbasierte Spielzeugreihe zu großen Blockbuster-Lizenzen“, erklärte Robert A. Eckert, Chairman und CEO von Mattel. „Angesichts dieser Tatsachen verzeichnen wir große Fortschritte in der Kosteneinsparung, der Verbesserung unserer Gewinnspannen und der Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen Cashflows.“
Überblick
Im letzten Quartal lagen Mattels Netto-Umsätze bei 1,79 Milliarden US $, das entspricht einem Minus von 8% gegenüber 1,95 Milliarden im dritten Quartal 2008. Nach Märkten sanken die Brutto-Umsätze um 2% in den USA und um 14% im internationalen Raum. Das operative Ergebnis belief sich auf 336,5 Millionen im Vergleich zu 315,3 Millionen aus dem Vergleichzeitraum des Vorjahres.
Mattel Girls and Boys Brands
Das Girl&Boys Segment der Firma erwirtschaftete in den vergangenen drei Monaten weltweite Umsätze von 1,08 Milliarden und damit 10% weniger als im dritten Quartal des letzten Jahres.
Weltweit sank der Umsatz der Marke Barbie® um insgesamt 8%. Dabei blieben die Umsätze auf dem Heimatmarkt konstant, während sie im internationalen Bereich stark rückläufig waren.
Der weltweite Umsatz anderer Girls Marken musste Verluste in Höhe von 19% hinnehmen, vor allem aufgrund starker Einbrüche bei den Marken High School Musical™ und Polly Pocket®, die nur teilweise durch die positiven Leistungen von Little Mommy® und Disney Princesses in den USA aufgefangen werden konnten. In der Wheels-Kategorie (Hot Wheels®, Matchbox® und Tyco R/C®) erlebte die Firma einen Rückgang um 3%. Im Entertainment-Segment mit Radica®, Spielen und Puzzeln verzeichnete Mattel ein Minus von 15%, hauptsächlich aufgrund rückläufiger Verkaufszahlen bei Radica® und lizenzierten Spielen zu Unterhaltungsthemen des letzten Sommers. Diese Negativentwicklung wurde teilweise aufgefangen durch den weltweiten Absatz von Spielwaren zu Disney/Pixar's Toy Story und Toy Story 2 und starken Umsätzen zu Disney/Pixar CARS™ in den USA.
Fisher-Price Brands
In den letzten drei Monaten erzielten die Fisher-Price Brands mit Produkten von Fisher-Price®, Fisher-Price® Friends und Power Wheels® Umsätze von 784,8 Millionen US $ und damit ein Minus von 6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Verantwortlich für diese Zahlen ist vor allem die sinkende Nachfrage nach Fisher-Price® und Fisher-Price® Friends auf dem Heimatmarkt.
American Girl Brands
Der Geschäftbereich American Girl® vertreibt seine lizenzierten Produkte exklusiv über ausgesuchte Boutiquen in den USA. Im vergangenen Quartal stiegen die Umsätze um 4% auf 82,4 Millionen US $, teilweise dank der Eröffnung zweier neuer Geschäfte in Boston und Minneapolis im November 2008.
