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Transparente Lieferketten: FTO gegründet

Transparente Lieferketten: FTO gegründet
J. Meister

Nun ist die Fair Toys Organisation offiziell gegründet. 15 Unternehmen aus Spielwarenbranche und Zivilgesellschaft sind Gründungsmitglieder.
Die Gründung fand zeitgleich mit der Ankündigung der Minister Heil und Müller statt, die ein Lieferkettengesetz ankündigten.

Zwei unterschiedliche Nachrichten mit großem gemeinsamen Nenner:

Sowohl das Lieferkettengesetz als auch die Fair Toys Organisation haben zum Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette von Produkten transparent und sozial zu gestalten.
Ersteres wird noch einen längeren Weg durch gesetzgeberische Instanzen vor sich haben, hat aber nun – nachdem sich in einer zweiten Umfrage unter Unternehmen herausgestellt hat, dass Transparenz und soziale Verantwortungsübernahme nicht auf freiwilliger Basis funktioniert – mit der Ankündigung, noch in dieser Legislaturperiode in einem Gesetz zu münden einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.

Die Fair Toys Organisation ist sozusagen eine praktisch-ausführende Komponente zum Gesetz für unsere Branche. Sie schafft konkrete Regeln und Strukturen für die Spielwarenbranche, und füllt die Gesetzeshülle mit Leben.

Was die Ziele der Organisation sind, haben wir im Gespräch mit Maik Pflaum von der Christlichen Initiative Romero im Gespräch erörtert:

Fair Toys Organisation startet Arbeit

Insgesamt haben sich nun im Spielzeugmuseum Nürnberg 15 Unternehmen und Vereinigungen als Gründungsmitglieder zusammengefunden – aufgrund von Corona-Einschränkungen teils virtuell, um den neuen Verein ins Leben zu rufen.

Aus der Spielwarenindustrie sind mit an Bord:

Gründungsmitglieder der Zivilgesellschaft:

  • Christliche Initiative Romero e.V.
  • Evangelische Jugend Nürnberg
  • Institut für Ludologie an der Design Akademie Berlin
  • Katholische Arbeitnehmer Bewegung Diozösanverband Eichstätt e.V.
  • Mission Eine Welt
  • Nürnberger Bündnis Fair Toys
  • Nürnberger Menschenrechtszentrum
  • Werkstatt Ökonomie e.V.

Bei der FTO handelt es sich um eine Multi-Stakeholder-Initiative in der sowohl Spielwarenbranche als auch Zivilgesellschaft mit gleichen Stimmenanteilen zusammenarbeiten. Hierfür wählten die Mitglieder am 14.07.2020 einen Gründungsvorstand, der sich zu gleichen teilen aus beiden Gruppen rekrutiert. Der Vorstand besteht aus 8 gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern.