Am 10. September gaben führende Industrieunternehmen wie Linde, Daimler, Shell, Total und weitere eine Initiative zum Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes und der Markteinführung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb bekannt. Dieser Schritt erfolgt volle neun Jahre, nach dem der Stuttgarter KOSMOS Verlag seine ersten Erfolge mit der Serienfertigung eines Brennstoffzellenautos feierte. Und im Oktober 2009 kommt die KOSMOS Brennstoffzelle bereits in einer neuen Version auf den Markt – und Wasserstofftankstellen benötigt es auch nicht.
Die Industrieunternehmen Linde, Daimler, EnBW, OMV, Shell, Total, Vattenfall verkündeten am 10. September gemeinsam mit der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) die Iniatitive „H2 Mobility“. Sie soll durch einen flächendeckenden Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes die Kommerzialisierung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb vorantreiben. 2015 sollen bereits mehrere hunderttausend Autos verkauft werden. Diese Zahl wird KOSMOS mit seinem Brennstoffzellenauto wohl nicht erreichen, allerdings ist das Auto auch nicht von Wasserstofftankstellen abhängig, denn es tankt einfach am Wasserhahn. Das Geheimnis: Die von KOSMOS gebaute reversible Brennstoffzelle kann mit Hilfe einer Solarzelle selbst Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Wie die „Großen“ auch, erzeugt es dann daraus Strom zum Antrieb des Elektromotors.
Nun wurde das Modell komplett überarbeitet und bewusst für erwachsene Tüftler gestaltet. Sie können mit „Brennstoffzelle Classic“ ein sowohl technisch als auch gestalterisch anspruchsvolles Fahrzeug bauen – und es fahren lassen oder es als Hingucker auf den Schreibtisch stellen. Denn eine dekorative Konsole mit Laufband verhindert, dass das Modell von der Tischplatte flitzt.
Der Experimentierkasten enthält alle Einzelteile, die für den Bau des Modells nötig sind, außerdem eine Solarzelle, ein Messinstrument sowie zahlreiche Kleinteile. Die 64 Seiten starke Anleitung erklärt detailliert alle Versuche und bietet umfangreiches Hintergrundwissen. „Brennstoffzelle Funktionsmodell“ ist ab Oktober für 189 Euro im Handel erhältlich.
