Weltweiter Umsatz: –15%
Umsatz auf dem Heimatmarkt: –6%
Internationaler Umsatz: –23%
Barbie® –5%; Hot Wheels® –3%; Fisher-Price® –17%; American Girl® –4%
Operative Verluste: 55,2 Millionen US $
Die US-amerikanische Mattel Inc. meldete für das erste Quartal 2009 einen Nettoverlust von 51,0 Millionen US $. Demgegenüber steht ein Verlust von 46,6 Millionen im Vergleichszeitraum 2008.
„Die Ergebnisse des letzten Quartals entsprechen unseren Erwartungen. Negativ beeinflusst wurde unser Erlös vor allem durch ungünstige Wechselkurse und die Tatsache, dass viele unserer Handelpartner im Zuge der Krise ihren Lagerbestand gesenkt haben.", erklärte Robert A. Eckert, Chairman und CEO von Mattel. „Wir haben an verschiedenen strategischen Fronten gute Fortschritte gemacht und werden – mit Blick auf kommende finanzielle Herausforderungen – auch weiterhin versuchen, Kosten und Ausgaben möglichst gering zu halten.“
Überblick
Im letzten Quartal sanken die Netto-Umsätze um 15% von 919,3 Millionen 2008 auf 785,6 Millionen 2009. Nach Märkten sanken die Brutto-Umsätze um 6% in den USA und um 23% im internationalen Raum. Das operative Ergebnis belief sich auf –55,2 Millionen gegenüber –36,5 Millionen US $ im Vergleichszeitraum 2008.
- Mattel Girls and Boys Brands
Das Girls&Boys Segment von Mattel erwirtschaftete in den vergangenen drei Monaten Umsätze von 504,0 Millionen und damit 15% weniger als im ersten Quartal des letzten Jahres. Weltweit sank der Umsatz der Marke Barbie® um insgesamt 4%, wobei das zweistellige Wachstum auf dem Heimatmarkt von den internationalen Verlusten und ungünstigen Wechselkursen aufgefressen wurde. Der weltweite Umsatz anderer Girls Brands musste drastische Verluste von 27% hinnehmen. Diese negative Entwicklung ist vor allem auf schwache Leistungen der Polly Pocket® und High School Musical™ Puppenkollektionen zurückzuführen. In der Wheels-Kategorie (Hot Wheels®, Matchbox® und Tyco R/C®) erlebte Mattel einen Rückgang um 14%, angeführt von starken Verlusten der Speed Racer® Produktwelt. In der Entertainmentsparte (Radica®, Spiele und Puzzles) beobachtet die Firma ein deutliches Minus von 21%. Dabei zeigte sich die negative Entwicklung besonders deutlich bei Lizenzprodukten zu CARS™ und Speed Racer®.
- Fisher-Price Brands
Im ersten Quartal 2009 verzeichneten die Fisher-Price Brands Produkte mit Fisher-Price®, Fisher-Price® Friends und Power Wheels® mit 283,7 Millionen US $ einen Umsatzrückgang von 17% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, angeführt von starken Verlusten der Kernmarke Fisher-Price®.
- American Girl Brands
Der Geschäftsbereich American Girl® vertreibt seine lizenzierten Produkte exklusiv über ausgesuchte Boutiquen in den USA. Im letzten Quartal sanken die Umsätze um 4% auf 66,4 Millionen US $, teilweise auch wegen der späten Osterfeiertage in diesem Jahr.
