Aktuell
AB HEUTE: TV-Spot zu „Was gibt es Neues?“ im ORF
Das Quizspiel „Was gibt es Neues?“ zur gleichnamigen ORF-Freitagabend-Show steht im Mittelpunkt eines Werbeschwerpunktes rund um Ostern. In unmittelbarer Nähe zur Sendung wird allen Zuschauern kräftig Gusto gemacht, das TV-Erlebnis am Spielbrett fortzusetzen. Pointen und originelle Antworten auf erstaunliche Fragen werden gesucht – ganz nach dem Vorbild der Kabarett-Stars aus der Sendung. Was ist ein Pomeranzenspanner? Warum macht der Schwarzkäfer jeden Morgen einen Handstand? Wer Fragen wie diese phantasievoll beantwortet, darf sich auf skurrile Goodies freuen. Und wie bei der Sendung fliegen diese natürlich quer durch den Raum...
www.wasgibtesneues.at
Neue Kinderspiele
Otti Panzerotti
Schildkröten zählen ohnehin zu den Lieblingstieren vieler Kinder. Wenn sie dann aber auch noch so bunt sind wie Otti Panzerotti und ihre Panzer wechseln können, steht einem unterhaltsamen Spielvergnügen mit den drolligen Gesellen nichts mehr im Weg. Wer die Karte mit der richtigen Farbkombination aus Körper und Panzer der Schildkröte aufdeckt, darf sie behalten und kommt dem Sieg einen Schritt näher. Besonders fein: Das Spiel der bekannten Autorin Virginia Charves ist bereits für Dreijährige prima spielbar.
Für 2-4 Spieler ab 3 Jahren; Spieldauer: ca. 15 Minuten.
Mini Mind
Das war schon lange fällig: die legendäre Spielidee aus Master Mind in einer optimal kindgerechten Umsetzung. Tiere spielen hier die Hauptrolle. Der eine Spieler setzt die Plättchen mit den Tierbildern nebeneinander auf die lange Bank. Der andere Spieler, der dies nicht sehen kann, versucht Zug um Zug auf die richtige Reihenfolge draufzukommen. Also: Sitzt der Pinguin rechts von der Maus? Und die Katze links vom Papagei? Wer den korrekten Sitzplan schneller gefunden hat, gewinnt.
Für 2 Spieler ab 5 Jahren; Spieldauer: ca. 20 Minuten.
Bingo Bongo
Bingo! Drei in einer Reihe! Anstelle trockener Zahlen kommen bei diesem hübschen Kinderspiel Bilder mit Motiven aus der Tier- und Pflanzenwelt zum Einsatz. Anders als das klassische Bingo handelt es sich auch keineswegs um ein reines Glücksspiel. Den Ausschlag gibt bei Bingo Bongo nämlich das Gedächtnis. Und damit es noch spannender wird, kann man die Mitspieler mit Blockaden behindern.
Für 2-4 Spieler ab 5 Jahren; Spieldauer: ca. 20 Minuten.
Spiele-Vorschau
Callisto
Dem neuen Knizia-Spiel „Callisto“ eilt bereits jetzt der Ruf voraus, ein ganz besonderer Hit zu werden. Bei diesem taktischen Legespiel sollen die Spieler möglichst viele Steine ihrer Farbe auf dem Spielbrett ablegen und dabei so gut es geht die Mitspieler blockieren. Zusätzlich stehen jedem drei Säulen zur Verfügung, mit deren Hilfe man in den Spielverlauf eingreifen und mitunter sogar aussichtslose Partien umdrehen kann. Verglichen mit ähnlichen Spielen ist Callisto im Ablauf logischer, auch bei zwei oder drei Spielern spannender und vom Preis her deutlich attraktiver für den Konsumenten.
Für 2-4 Spieler ab 7 Jahren; Spieldauer: ca. 30 Minuten.
Let´s party
Die zwei erfolgreichsten österreichischen Partyspiele aller Zeiten? Natürlich: Activity und Tick Tack Bumm. Nun kommen die beiden Megahits gemeinsam auf den Markt – und zwar sogar zu einem gemeinsamen Spiel verbunden. Erst muss erklärt, gezeichnet oder pantomimisch dargestellt werden, dann gilt es, das ominöse tickende Gerät loszuwerden, indem man ganz rasch die richtigen Worte findet. Da kann man nur noch sagen: Let’s party...
Für 4-16 Spieler ab 12 Jahren; Spieldauer: ca. 60 Minuten.
Uups! Sag´s nicht
Ist ja ganz leicht, die Mitspieler das Wort Hund erraten zu lassen. Er geht an der ... –Uups!, kaut am liebsten an einem ... – schon wieder Uups! Nun, ganz so einfach geht es eben nicht, wenn gewisse Worte zur Erklärung nicht verwendet werden dürfen. Die bewährte Spielidee wird in diesem Partyknüller mit vielen neuen Begriffen und vor allem perfekt familientauglich aufgeladen. Innerhalb von 60 Sekunden sollen jeweils möglichst viele Begriffe erraten werden.
Für 4-16 Spieler ab 7 Jahren; Spieldauer: ca. 45 Minuten.
Internationale Spiele-News
Chicago Express
In das Amerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts führt dieses durchaus anspruchsvolle, aber dennoch familientaugliche Taktikspiel. Die Spieler übernehmen die Rolle von Investoren, die die Erschließung des Kontinents durch ein weiträumiges Eisenbahnnetz vorantreiben wollen. Ihr Ziel sind möglichst hohe Profite, die einerseits durch die Erweiterung des Streckennetzes Richtung Chicago, andererseits den Erwerb von Beteiligungen an Gesellschaften erwirtschaftet werden können. Nur wer zur richtigen Zeit auf die richtigen Züge setzt, hat eine reelle Gewinnchance. Da fährt die Eisenbahn drüber...
Für 2-6 Spieler ab 12 Jahren; Spieldauer: ca. 60 Minuten.
Getta letter
Ein echter Hit für Blitzdenker: Zwei Spieler oder Teams versuchen, in bestimmten Kategorien Begriffe mit möglichst vielen verschiedenen Anfangsbuchstaben zu finden. Wer einen Begriff genannt hat, klappt den Buchstaben auf seiner Buchstabenleiste herunter, und wer am Ende der Runde mehr Begriffe gefunden hat, gewinnt. Vorgegeben sind ganz unterschiedliche Kategorien wie Reiseziele, Obstsorten oder auch Figuren aus Harry Potter. Ohne weiteres können sich die Spieler aber auch neue, eigene Kategorien einfallen lassen - sozusagen Stadt-Land-Fluss für das 21. Jahrhundert.
Für 2 Spieler oder Teams ab 8 Jahren; Spieldauer: ca. 20 Minuten.
Naseweis
Und noch ein richtiger Partyknaller für amüsante Spielerunden. Bei „Naseweis“ geht es darum, herauszufinden wer man ist, was man ist, wo man ist. Dazu erhält man von den Mitspielern entsprechende Hinweise, die manchmal freilich auch ein wenig in die Irre führen. Noch dazu spielen alle gleichzeitig, was der ganzen Sache einigen Tumult beschert. Kultverdächtig wie das Spiel selbst ist auch der naseweise Esel auf dem Spiele-Cover.
Für 2-12 Spieler ab 8 Jahren; Spieldauer: ca. 30 Minuten
Spielkarten
Das Ottomanische Reich
Rund 200.000 Türken leben zur Zeit in Österreich. Und die Türkei zählt zu jenen Ländern, in denen mit größter Begeisterung Karten gespielt wird. Was lag also näher als ein Kartenspiel auf den Markt zu bringen, das besondere Persönlichkeiten der türkischen Geschichte abbildet. Mit „The Ottoman Empire“ kann man Rummy, Bridge und Canasta spielen und dabei historische Figuren aus dem Land am Bosporus kennenlernen. So ist Sultan Osman Gazi nicht umsonst der Herzkönig – er zog seine Kleider nur ein Mal an und verschenkte sie dann an die Armen. Als Karo Dame erkennen wir die schöne Safiye, einst aus Venedig entführt und dem Sultan als Haremsdame überbracht. Besonders prominent ist der Joker: Piri Reis war nicht nur Admiral der osmanischen Flotte, sondern schuf als Kartograph auch eine der ersten Weltkarten.
Klassiker
Typ Dom
Wussten Sie, dass ein österreichisches Brettspiel 1939 zu den Sensationen der Weltausstellung in New York zählte? Dem Spielerfinder Franz Weigl gelang mit Typ Dom vor über 70 Jahren der große Wurf. Nahezu zeitgleich mit dem ähnlich gearteten Scrabble entstanden, beeindruckte das Kreuzworträtselspiel aus Wien auch durch die kluge Konstruktion der patentierten Buchstabensteine, die ein Verrutschen am Tisch praktisch unmöglich machte. Die Rohstoffknappheit führte in den Folgejahren zu Produktionsproblemen, seit 1977 zählt Typ Dom aber zu den echten Langzeitklassikern im Piatnik Programm. Gespielt wird in vier unterschiedlichen Varianten mit roten Vokalen, schwarzen Konsonanten und einigen Jokersteinen. Kann ein Spieler nicht durch Ablegen eines Buchstabens ein Wort bilden, muss er aus dem Vorrat ziehen. Übrigens: In wenigen Wochen erscheint Typ Dom runderneuert in besonders attraktivem Design.
Kommentar
Spiele als Markenartikel
„Achten Sie auf die Marke!“ wirbt der Österreichische Markenartikelverband in regelmäßigen Abständen großflächig auf Plakatwänden für Güter des täglichen Bedarfs. An Marken kann sich der Konsument orientieren, sie geben ihm das Gefühl von Qualitätssicherheit und stärken sein Vertrauen beim Einkauf. Nicht immer muss das Produkt selbst der Träger der Marke sein: Bei Büchern beispielsweise ist es in den meisten Fällen der Autor, der den Markencharakter vermittelt.
In der Spielebranche ist das Markendenken bis dato eher unterrepräsentiert – nimmt man die Breite der Verlagssortimente als Maßstab her. Klassiker wie „DKT“ oder „Activity“, die zur Marke geworden sind, gibt es nur wenige. Sie ragen wie die Spitzen des Eisberges aus der Fülle des Angebotes, generieren aber meist mit Abstand die höchsten Umsätze. Autorenspiele kommen da bei weitem nicht heran, Spielautoren sind trotz aller Bemühungen nur für echte Brancheninsider ein Markenbegriff. Und die Verlage selbst stehen durchwegs eher nobel im Hintergrund.
Auf neue Spiele einfach das Etikett eines bekannten Klassikers zu knallen, kann auf Dauer nicht des Rätsels Lösung sein. Vielmehr gilt es, in guter Zusammenarbeit zwischen Autoren, Produzenten, Händlern und allen, die sich für Kommunikation im Spiele-Bereich einsetzen, zusätzliche neue Marken von dauerhafter Qualität zu schaffen. Mit tollen Spielen und guten Verkaufsargumenten. An der Kreativität der Branche sollte es ja nicht mangeln...
Termine
Händler Produktschulungen 2009
Dienstag, 31. März 2009 / 9–17 h
Austria Trend Hotel Europa, 8020 Graz, Bahnhofgürtel 89
Dienstag, 21. April 2009 / 9–17 h
Hotel-Restaurant Krone, 6850 Dornbirn, Hatlerstraße 2
Dienstag, 28. April 2009 / 9–17 h u. Mittwoch, 29. April 2009 / 9–17 h
Hotel Ibis, 1060 Wien, Mariahilfer Gürtel 22 – 24
Mittwoch, 6. Mai 2009 / 9–17 h u. Donnerstag, 7. Mai 2009 / 9–17 h
Hotel Ibis, 4020 Linz, Kärntner Straße 18 – 20
Dienstag, 26. Mai 2009 / 9–17 h
Austrotel Hotel, 6020 Innsbruck, Bernhard Höfelstraße 16
Mittwoch, 27. Mai 2009 / 9–17 h
CD-Hotel, 5020 Salzburg, Am Messezentrum 2

