Nach Auswertung der Zahlen der Chinesischen Handelsbehörde wurden von Januar bis März 2008 Spielwaren im Wert von 4,2 Milliarden U.S. Dollar aus China exportiert. Das entspricht einer Steigerung von 20.7% gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Damit lag die Wachstumsrate aber um 7 Prozentpunkte unter der Rate von mehr als 27% im erste Quartal 2007.
Ursachen für die Verlangsamung des Wachstums sieht die China Toy Association unter anderem in der Aufwertung des Yuan, steigenden Produktionskosten und zusätzlichen Kosten für Qualitätssicherung.
Ende 2007 litt die chinesische Spielwarenindustrie vor allem unter Problemen der Qualitätssicherung. Viele Exportländer erhöhten ihre Standards und nahmen zahlreiche Spielwaren „Made in China” vom Markt. Einer der betroffenen Hersteller war Spielwaren-Gigant Mattel, der mehr als 18 Millionen Artikel zurückrufen musste. China startete in der Folge eine großangelegte Kampagne zur Steigerung der Produktsicherheit und entzog vielen Firmen die Exportlizenz, da sie die internationalen Standards nicht erfüllen konnten. Dadurch wurde die Produkt- und Qualitätssicherheit von Export-Spielwaren entscheidend verbessert.
