Außergerichtliche Einigung zwischen Mattel und Bratz-Erfinder Bryant
Mattel Inc. legt die Auseinandersetzung mit ihrem ehemaligen Designer und Bratz-Erfinder Carter Bryant außergerichtlich bei. Der Prozess gegen Bratz-Hersteller MGA Entertainment wird allerdings in den nächsten Tagen fortgesetzt.
Im April 2004 verklagte Mattel Bryant auf 35 Millionen US $, genau die Summe, die der Designer von MGA für seine Bratz-Entwürfe erhielt. Mattel behauptete, Bryant habe seine Idee für die Bratz-Kollektion bereits im Jahr 2000 an MGA verkauft. Zu der Zeit stand er aber noch als Barbie-Designer bei Mattel unter Vertrag. MGA brachte die ersten Bratz-Puppen 2001 auf den Markt.
Der Prozess zwischen MGA und Mattel beginnt am 27. Mai 2008.
„Mattel hat endlich eingesehen, dass eine Klage gegen Carter Bryant aussichtslos wäre”, verlautete MGA am Montag.
Isaac Larian, Firmengründer und CEO bei MGA, ist zuversichtlich, dass die Jury Mattels Ansprüche bereits in der ersten Prozessphase zurückweisen wird. „MGA ist fest entschlossen, Mattel im Anschluss auf eine Milliarde US $ Schadensersatz zu verklagen.” erklärte er.
