Letztjährige Rückrufaktionen von Fisher-Price-Produkten schlagen sich in roten Zahlen nieder
Mattel, Inc. veröffentlichte heute den ersten Quartalsbericht 2008. Die Firma verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres Verluste von 46,6 Millionen US $ im Vergleich zu Gewinnen von 12,0 Millionen in 2007.
“Die Ergebnisse sind nicht wirklich überraschend angesichts des besonders positiven ersten Quartals im letzten Jahr, das vor allem von erschöpften Lagerbeständen im Einzelhandel und angesagten Lizenzen wie T.M.X.™ Elmo und CARS profitierte“, erklärte Robert A. Eckert, Chairman und CEO von Mattel. „Allerdings gab es in diesem Quartal mehr Verkäufe als Auslieferungen. Das setzt ein positives Signal für das verbleibende Geschäftsjahr. Außerdem freuen wir uns schon auf die Markteinführung neuer Lizenzspielwaren zu den Sommer-Blockbustern wie Speed Racer, Kung Fu Panda™, Batman®: The Dark Knight™ und den American Girl® Film: Kit Kittredge®, An American Girl®. Die Ergebnisse unterliegen außerdem dem negativen Einfluss steigender Produktionskosten und Anwaltsgebühren, der ab Juni 2008 durch Preiserhöhungen aufgefangen werden soll.“
Im vergangenen Quartal sanken die Umsätze um 2% auf 919,3 Millionen im Vergleich zu 940,3 Millionen US $ 2007. Nach Märkten sanken die Umsätze in den USA um 11% und stiegen international um 8%. Die operativen Verluste im ersten Quartal lagen bei 36,5 Millionen US $. Demgegenüber stehen Gewinne in Höhe von 20,6 Millionen aus dem Vorjahr.
Mattel Girls & Boys Brands
Im ersten Quartal beliefen sich die Umsätze der Girls&Boys Brands auf 592,8 Millionen; das entspricht einem Plus von 5% zum Vorjahreszeitraum. Der weltweite Umsatz mit Barbie® Artikeln blieb unverändert, wobei das Umsatzwachstum auf den internationalen Märkten einen Rückgang auf dem Heimatmarkt auffangen konnte. Die Gesamtumsätze der übrigen Girls Brands stiegen um 16%, angeführt durch starke Leistungen der High School Musical Dolls. Der weltweite Umsatz in der Wheels Kategorie (mit Hot Wheels®, Matchbox® und Tyco® R/C) legte 15% zu, vor allem dank starken Umsätzen der neuen Speed Racer Produktreihe. Die Entertainment-Sparte (Radica®, Spiele und Puzzle) musste einen Umsatzrückgang von 5% hinnehmen.
Fisher-Price Brands
Im ersten Quartal sanken die Umsätze der Fisher-Price Produkte (Fisher-Price®, Fisher-Price® Friends und Power Wheels®) um 13% auf 341,3 Millionen US $ im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang basiert vor allem auf der schwachen Leistung der Fisher-Price® Friends Produkte. Wegen Sicherheitsmängeln hatte der Konzern noch im November vergangenen Jahres viele Fisher Price Artikel wegen Sicherheitsmngeln zurückrufen müssen. In den Monaten zuvor hatte Mattel bereits mehrere Millionen Produkte wegen zu hoher Bleiwerte vom Markt nehmen müssen.
American Girl Brands
Der Geschäftsbereich American Girl® bietet seine lizenzierten Produkte exklusiv über ausgesuchte Boutiquen an. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 10% auf 69,1 Millionen US $, hauptsächlich dank der Eröffnung neuer Boutiquen in Atlanta und Dallas in der zweiten Jahreshälfte 2007.
