Zwei Tage vor Heilig Abend zieht der Einzelhandel eine vorläufige Bilanz des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts. Hierzu erklärte heute in Berlin der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr:
Die Trendwende im Weihnachtsgeschäft beschert dem Einzelhandel einen versöhnlicheren Jahresausklang. Die Verkäufe haben jedoch zu spät angezogen, um das Weihnachtsgeschäft insgesamt noch zu retten. Nach der Umfrage geht der HDE für November und Dezember von einem Umsatzminus von drei bis vier Prozent aus. Im gesamten Jahr 2003 hat der Einzelhandel dann etwa 1 Prozent seines Umsatzes eingebüßt. Die Händler hoffen jedoch, ein wenig vom Schwung der letzten Tage in das Neue Jahr mitzunehmen und 2004 ein leichtes Umsatzplus von einem halben bis einem Prozent zu erzielen.
Renner dieses Weihnachtsgeschäfts waren DVD-Geräte, digitale Kameras und Foto-Handys, Spielwaren und Sammelkarten, Schmuck und Parfümerieartikel sowie Lederwaren. Der Textilhandel hofft nach dem Wintereinbruch in weiten Teilen Deutschlands auf eine spürbare Belebung des Verkaufs von Wintermode.
