Highlights im dritten Quartal
- Weltweiter Umsatz: +3%
- Umsatz auf dem Heimatmarkt: -2%
- Internationaler Umsatz: +10%
- Umsatz nach Marken: Barbie® -4 %; Hot Wheels® +10%; Fisher-Price® +19%; American Girl® unverändert
- Ergebnis vor Steuern: 310,5 Millionen US $
Nach den jüngsten Geschäftsberichten der US-amerikanischen Mattel Inc. erwirtschaftete die Firma im dritten Quartal 2007 Gewinne in Höhe von 236, 8 Millionen US $. Demgegenüber stehen Einnahmen von 239 Millionen im Vergleichszeitraum 2006.
Das operative Ergebnis der vergangenen drei Monaten belief sich auf 310,5 Millionen US $. Darin sind allerdings die durch wiederholte Rückruf-Aktionen verursachten Mehrkosten von 40 Millionen enthalten. Bei der Rückruf-Aktion im August wurden weit mehr Produkte eingeschickt, als zunächst erwartet worden war, so dass Mattel die ursprünglichen Rücklagen aus dem 2. Quartal um weitere 13,3 Millionen US $ aufstocken musste. 9,1 Millionen kosteten Mattel die neuerlichen Rückrufe im dritten Quartal. Darüber hinaus musste die Firma etwa 17 Millionen US $ für Gerichtskosten, Anzeigenschaltungen, sonstige Werbung und allgemeine Verwaltung der Rückruf-Aktionen aufwenden.
„Trotz der jüngsten Herausforderungen konnten unsere Geschäftsbereiche dennoch zufrieden stellende Ergebnisse erwirtschaften – vor allem angesichts des teilweisen Zusammenbruchs unserer Lieferkette. Auf dem internationalen Markt haben wir in allen wichtigen Regionen kontinuierliches Wachstum erreicht. Und obwohl wir in den USA leichte Einbußen hinnehmen mussten, stieg der Umsatz in einigen Kategorien weiter an, darunter vor allem die Kernmarke Fisher-Price® und unser Lizenzprodukte zu Disney/Pixar CARS™.“ kommentierte Robert A. Eckert, Chairman und CEO von Mattel. „Die Leistungen der Barbie® Marke blieben weiterhin schwach. Wir werden diese Entwicklung auch in Zukunft im Auge behalten. Allerdings ist der Rückgang im letzten Quartal auch teilweise auf unsere Lieferengpässe zurückzuführen.“
Überblick
Im letzten Quartal stiegen die Netto-Umsätze um 3% auf 1,84 Milliarden US $ im Vergleich zu 1,79 Milliarden 03/2006. Nach Märkten sanken die Brutto-Umsätze um 2% in den USA, stiegen dafür aber auf den internationalen Märkten um 10%. Das operative Ergebnis belief sich auf 310,5 Millionen gegenüber 322,2 Millionen US $ im Vergleichszeitraum 2006.
Mattel Girls and Boys Brands
Der Umsatz der vergangenen drei Monate erfuhr im Girls&Boys Segment einen Zuwachs von 6% auf 1,14 Milliarden US $ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Weltweit sank der Umsatz der Marke Barbie® um insgesamt 4%, dabei konnten Verluste auf dem Heimatmarkt teilweise durch Wachstum auf internationalen Märkten aufgefangen werden. Der weltweite Umsatz der übrigen Girls Brands musste drastische Verluste von insgesamt 10% hinnehmen. Diese negativen Zahlen sind hauptsächlich den starken Verlusten der Polly Pocket!™ Marke in den USA zuzuschreiben. In der Wheels-Kategorie (Hot Wheels®, Matchbox® und Tyco® R/C) erwirtschaftete Mattel ein Wachstum von 9%, angeführt von zweistelligen Wachstumszahlen der Produktwelten rund um Hot Wheels® und Matchbox®. In der Entertainmentsparte (Radica®, Spiele und Puzzles) verzeichnete die Firma ein deutliches Plus von 29%, vor allem dank der starken Leistung der Lizenzprodukte zu Disney/Pixar CARS™ und der Einführung neuer Radica® Produkte.
Fisher-Price Brands
Im dritten Quartal 2007 erzielten die Fisher-Price Brands mit Produkten von Fisher-Price®, Fisher-Price® Friends und Power Wheels® mit 799,8 Millionen US $ ein leichtes Umsatzplus von 1% im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahl spiegelt vor allem das weiterhin starke Wachstum der Fisher-Price® Kernmarke auf den internationalen Märkten wider, das den leichten Umsatzrückgang der Fisher-Price® Friends Produkte ausgleichen konnte.
American Girl Brands
Der Geschäftsbereich American Girl® bietet seine lizenzierten Produkte den Kunden in den USA über ausgesuchte Boutiquen exklusiv an. Im letzten Quartal blieben die Brutto-Umsätze dieses einzigartigen Geschäftskonzeptes mit 71,0 Millionen US $ unverändert zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.
