Puppenhersteller setzt Verhandlungen über langfristige Anschlussfinanzierung fort
Der ursprünglich am 30. April 2007 ausgelaufene Konsortialkreditvertrag der Zapf Creation AG mit einem Volumen von rund 90 Mio. Euro wird um zwei Monate bis Ende Juni 2007 verlängert. Darauf hat sich Europas führender Hersteller von Spiel- und Funktionspuppen mit den Konsortialbanken verständigt. Die Verlängerung ist erforderlich, weil die laufenden Verhandlungen über eine langfristige Anschlussfinanzierung für den Zapf Creation-Konzern noch nicht beendet sind.
Zapf Creation strebt eine Anschlussfinanzierung an, die neben einem neuen Konsortialkredit auch die Stärkung des Eigenkapitals durch die Ausnutzung des bestehenden genehmigten Kapitals umfasst. Maßgebliche Aktionäre der Gesellschaft, darunter die MGA Entertainment Inc., haben sich bereits verpflichtet, die vollständige Zeichnung einer solchen Kapitalerhöhung, die mit Bezugsrecht für die Aktionäre erfolgen soll, zu garantieren.
Die Anschlussfinanzierung ist Voraussetzung, um den Jahresabschluss 2006 der Gesellschaft testieren lassen zu können. Aufgrund der Verhandlungen ist die Veröffentlichung des Jahresabschlusses in der von der Deutsche Börse für Prime-Standard-Unternehmen geforderten Frist von vier Monaten nach Geschäftsjahresende nicht möglich gewesen. Über einen Antrag der Zapf Creation AG auf Fristverlängerung hat die Deutsche Börse noch nicht entschieden.
Jens U. Keil, Finanzvorstand der Zapf Creation AG: „Durch die Verlängerung des Konsortialkredits haben wir die benötigte Zeit erhalten, um die komplexen Verhandlungen über die Anschlussfinanzierung zu Ende bringen zu können. Unser Ziel ist es, Zapf Creation auf eine langfristig solide Kapitalbasis zu stellen, um 2007 die Sanierung des Konzerns nicht nur operativ, sondern auch finanziell erfolgreich abzuschließen.“
