Bombardier Challenger CL-601 / 604 "Luftwaffe"
Die Challenger entstand aus einem Entwurf von Bill Lear, dem Konstrukteur des Lear Jets. Canadair erwarb 1976 die Rechte zum Bau der Maschine und bezeichnete sie CL-600. Nachdem der Prototyp am 8. November 1978 seinen Erstflug absolvierte, wurde klar, dass der Entwurf noch verbesserungswürdig war. Unter anderem war das Triebwerk den geforderten Leistungen nicht gewachsen. Mit den neuen Triebwerken vom Typ General Elelectric CF-34 und den charakteristischen Winglets bekam die CL-600 auch einen neuen Namen – CL-601 – und löste damit 1983 ihr Vorgängermodell ab.
Im Jahr 1986 wurde Canadair von der Firmengruppe Bombardier übernommen, die die CL-601 wiederum den Kundenwünschen nach größeren Business-Jets anpassen musste. Es entstand die CL-604 mit einem größeren Abfluggewicht von knapp 22 Tonnen, so dass ein neues, stärkeres Fahrwerk mit größeren Reifen nötig war. Weiterhin erhielt die CL-604 erneut ein leistungsstärkeres Triebwerk (Typ General Electric CF-34-3B). Das Fassungsvermögen der Treibstofftanks wurde um 1.242 Liter Kerosin erhöht, was ebenfalls die Reichweite auf fast 7.500 km erhöhte. Nun waren auch Langstreckenflüge wie New York–Moskau oder Chicago–London möglich. Neben den Veränderungen an der Zelle bekam die CL-604 ein volldigitalisiertes Cockpit mit sechs Farbdisplays, um den modernen Standards angepasst zu sein.
Der NH90 aus dem Hause Eurocopter wurde für den operativen Bedarf von Streitkräften aus der ganzen Welt entwickelt; als derzeit modernster Mehrzweckhubschrauber ist er bereits in 14 Staaten im Einsatz, darunter u. a. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Australien, Neuseeland. Der NH90 wird in Kooperation mit Unternehmen in den Kundenländern gebaut und in zwei Versionen angeboten: als taktischer Transporthubschrauber (TTH) und als Marinehubschrauber (NFH). Dank seiner Vielseitigkeit eignet sich der NH90 für alle land- und seegestützten Einsatzarten, wie Truppentransporte, Amphibik-Einsätze, Such- und Rettungs-Missionen (SAR) oder zur Terrorismusabwehr.
Der zweimotorige NH90 verfügt über eine elektronische Flugsteuerung (Fly-by-Wire) und besteht in Teilen aus fortschrittlichsten Verbundwerkstoffen, die seine Korrosionsanfälligkeit minimieren und optimale Überlebensfähigkeit gewährleisten. Er kann 16 bis 20 Soldaten plus Ausrüstung aufnehmen. Der NH90 ist der NATO-Standardhubschrauber des 21. Jahrhunderts und trägt in großem Maße zur Interoperabilität der europäischen Streitkräfte und verbündeten Nationen im Rahmen von NATO- und UN-Einsätzen bei. Zudem leistet er einen Beitrag zur Standardisierung und Rationalisierung von Kosten, Schulungsmaßnahmen und Logistik. Das NH90-Programm steht unter der Leitung der NAHEMA (NATO Helicopter Management Agency), die Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Portugal repräsentiert, sowie des Industriekonsortiums NHIndustries, bestehend aus Eurocopter (62,5 %), AgustaWestland (32 %) und Stork Fokker (5,5 %). Das NH90-Programm ist mit bis dato 400 Festbestellungen und mehr als 100 Optionen das größte jemals in Europa aufgelegte Hubschrauberprogramm.
Weitere Neuheiten
Artikelnummer Bezeichnung 02527 US Army Troops, 1/72 03063 BTR-70 / SPW-70 (NVA), 1/35 03227 Monty's Caravan, 1/76 04317 Eurofighter Typhoon, 1/72 04405 Mil Mi-24D Hind, 1/72
Model Building Award 2007
Attraktive Preise, Spaß beim Bauen und jeder kann teilnehmen: Der dieses Jahr von Revell erstmals ausgeschriebene Model Building Award ist in seiner Form einzigartig. Gesucht wird das beste Modell 2007. In der Wahl des Bausatzes und in der Gestaltung sind die Teilnehmer völlig frei. Die zusammengebauten und bemalten Modelle werden von einer fachkundigen Jury aus Fachjournalisten und Experten der Firma Revell hinsichtlich Kreativität und Attraktivität bewertet. Die schönsten Werke werden prämiert und veröffentlicht. Der Sieger des Wettbewerbs wird mit dem Model Building Award 2007 gekürt. Zudem erhält er bei Revell einen Tag lang faszinierende Einblicke in die Welt des Modellbaus. Auf die Plätze zwei bis zehn warten weitere attraktive Gewinne. Bis Platz fünf können sich die Preisträger jeweils über einen Reisegutschein für eine Wochenend-Städtereise im Wert von 400 Euro freuen. Die weiteren Platzierten erhalten einen Bausatz ihrer Wahl.
