Mattel, Inc und Radica Games Ltd. kündigte die bevorstehende Firmen-Übernahme des erfolgreichen Herstellers elektronischer Entertainment-Produkte durch den Spielwaren-Konzern an. Die Transaktion mit einem geschätzten Volumen von 230 Mio Dollar wurde bereits von beiden Firmen-Vorständen genehmigt. Im Rahmen der Vereinbarungen werden die Anteilseigner der Radica Ltd. 11,55 Dollar für jede ihrer Radica-Stammaktien erhalten.
Radica Games ist einer der führenden Hersteller von Elektronik-Artikeln. Durch ihre breite Palette an Unterhaltungs-Produkten bedient Radica verschiedene Marktsegmente. Neben elektronischen Spielen der Marken Radica, 20Q® und Play TV® gehört auch die Jugend-Marke Girl Tech® der Radica Ltd.
„Durch die Aufnahme der Radica Ldt. in das Mattel-Portfolio wird unsere Welt-Marke von die technologische Expertise Radicas profitieren. Dadurch eröffnet sich uns ganz neue Möglichkeiten, den prosperierenden Markt der elektronischen Spielwaren zu erobern.“ verkündete Robert A. Eckert, Konzernchef und CEO von Mattel. „Radica hat ein besonderes Gespür dafür, die aktuellsten Trends der Elektronik-Branche aufzugreifen und zu bedienen. In ihrer bisherigen Erfolgsgeschichte gelang es ihnen immer wieder, die elementarsten Spiele mithilfe moderner Technologie neu zu erfinden.“
„Wir freuen uns darauf, bald Teil der Mattel Marken-Familie zu sein. Das globale Netzwerk und die Erfahrung von Mattel wird den Wert unserer eigene Marke weltweit steigern.“ erklärte Patrick S. Feely, CEO von Radica. „Als Teil des weltweit größten und erfolgreichsten Spielwaren-Konzerns können wir weiter wachsen, uns weiterentwickeln und unsere Marke neu definieren. Ich freue mich darauf, unsere gemeinsamen Synergien zu entfalten und so neue Rekordumsätze zu erzielen.“
Bevor die Transaktion jedoch abgeschlossen werden kann, müssen noch die Anteilseigner von Radica und die zuständigen Regulierungsbehörden ihre Zustimmung erklären. Radicas Hauptanteilseigner kündigte bereits an, bei der bevorstehenden Abstimmung mit 40% der ausstehenden Stammaktien zu Gunsten der Fusion zu stimmen. Die Transaktion wird also voraussichtlich im vierten Geschäftsquartal 2006 abgeschlossen werden.
