Das Spiel mit Schatten hat schon immer fasziniert und zu ganz unterschiedlichen kreativen Spielformen geführt: sei es zum Beispiel Schattentheater oder Schattentanz. Das neue Brettspiel „Schattenmeister von Piatnik setzt ebenfalls ganz auf die Faszination von Licht und Schatten, auf Fantasie und Vorstellungskraft.
Schatten sind geheimnisvoll und beflügeln die Phantasie. Schattenrisse, egal ob in der Malerei, Optik oder Fotografie, üben auf ihre Betrachter eine besondere Faszination aus. Spiele-Autor Wolfgang Warsch „spielt“ mit dieser Faszination. Der „Schattenmeister“ eröffnet eine neue Form des Spiels mit Licht und Schatten. Einen einzigen Schattenriss zu deuten, ist noch relativ einfach. Aber was ist, wenn sich die Schatten einzelner Figuren überlagern? Genau da setzt der „Schattenmeister“ an: Geheimnisvolle schwarze Gebilde warten darauf, entwirrt und entschlüsselt zu werden. Eine knifflige Aufgabe, an die sich schon Kinder ab acht Jahren wagen können.
Drei bis sechs Spieler können sich der Herausforderung stellen. 42 Schattenkarten laden die Phantasie und das Vorstellungsvermögen ein. Auf den ersten Blick ist auf den Karten nur ein undefinierbarer, schwarzer Fleck zu erkennen. Aber dann, auf den zweiten Blick, erschließen sich nach und nach einzelne Details. Was könnten sie darstellen? Das Ohr eines Teddybären? Oder gehört diese Rundung doch eher zu einem Apfel? Wer „Schattenmeister“ werden will, benötigt einen scharfen Blick und viel Phantasie und Kreativität.
Möglichst viele Schatten sollen in möglichst kurzer Zeit identifiziert werden. Jeder Spieler agiert, geschützt durch einen Sichtschirm, unbeobachtet von den anderen, erst einmal für sich alleine: Auf der Tippkarte werden die erkannten Bildmotive markiert. Den Schluss jeder Spielrunde krönt die ersehnte Auflösung - Die Schattenkarte wird umgedreht und offenbart für alle Mitspieler die Objekte hinter den Schatten. Wer hat nun die Nase vorn? Wer ist dem Titel „Schattenmeister“ wieder ein Stück näher gerückt? Für jedes richtige Bild gibt es einen Punkt und damit geht es mit der Spielfigur weiter in Richtung Sieg auf dem Spielplan.
Langeweile kommt beim „Schattenmeister“ garantiert nicht auf. Dafür hat Spiele-Autor Wolfgang Warsch mit einer ganz einfachen Spiel-Regel gesorgt: Es gibt keine Spieler-Reihenfolge und damit auch kein Warten. Die nächste Runde kann sofort beginnen und damit steht erneut die Frage im Raum: Was verbirgt sich hinter den Schatten?
Der Autor: Wolfgang Warsch ist in Niederösterreich aufgewachsen und hat anschließend Genetik und Mikrobiologie in Wien studiert. Inzwischen lebt und arbeitet er mit seiner Familie in Cambridge. Neben seinem Dasein als Spieleautor, ist er an der Universität auf dem Gebiet der Leukämieforschung tätig.

