Von Januar bis Juli 2005 wurde im Einzelhandel nominal 0,8% und real 0,5% mehr umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren lag der Umsatz im Juli 2005 nominal 4,1% und real 5,0% niedriger als im Juli 2004. In den Lebensmittelgeschäften mit einem breiten Sortiment (Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) wurde nominal 4,4% und real 5,1% weniger umgesetzt als im Juli 2004, im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln – dazu gehören zum Beispiel die Getränkemärkte und Fischgeschäfte – wurde nominal 1,6% und real 3,3% weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln (dazu gehört der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern) wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats ebenfalls nicht erreicht (nominal – 1,6%, real – 1,5%). Nur der sonstige Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Zeitschriften, Schmuck, Sportartikel) (nominal + 0,3%, real + 2,1%) und der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten (nominal + 0,5%, real + 1,3%) erzielten nominal und real höhere Umsätze als im Juli 2004. Der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf nahm zwar nominal nicht mehr ein (– 0,5%), real wurde der Umsatz des Vorjahresmonats jedoch knapp übertroffen (+ 0,2%). Unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats blieben der Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal – 3,0%, real – 1,1%), der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, zu dem die Waren- und Kaufhäuser gehören (nominal – 8,0%, real – 6,9%) und der Versandhandel (nominal – 10,6%, real – 9,5%).
