Gerade noch standen alle Vorzeichen auf Sieg, doch nun wird es heikel: Von der „minus 7“ aus ins Ziel ziehen und die Tafel nehmen? Dieser Zug ist riskant und geht nur mit einer Glückstafel gut. Schließlich wird mit ihr aus Minus Plus, doch ohne sie bleibt der Spieler auf Minus sitzen. Jeder hat es deshalb auf die Glückstafeln abgesehen – zu dumm, dass sie von Wächtern bewacht werden. Den Wächter kann man „wegwürfeln“ – zumindest wenn eine Figur darauf steht. Erst beim nächsten Zug darf man die zugehörige Glückskarte erwürfeln - aber nur, wenn da nicht – Verflixxt noch mal – wieder einer der Gegner drauf gelandet ist.
Wächter können freilich auch Komplizen werden: Wer sie geschickt vor sich her schiebt, kann sich etwa auf der Schlussgeraden aus zehn Minuskarten Sprungbretter bauen: Vielleicht lässt sich nun ja einer der Wächter auf diese heikle „minus 7“ ziehen, damit es gelingt, von dort aus ins Ziel zu hüpfen, ohne sie nehmen zu müssen? Wenn mal nur nicht einer der Mitspieler den Wächter einfach wegzieht…
Verflixxt, das einfach geniale oder genial einfache Würfelspiel des erfolgreichen Autorenteams Wolfgang Kramer und Michael Kiesling für zwei bis sechs Personen ab acht Jahre, bietet durch sein bewegliches Spielfeld zahllose Varianten und Nervenkitzel – je nach Reihenfolge, in der die Tafeln gelegt werden.
