Programm zur Neuausrichtung wird konsequent umgesetzt
- Umsatz im ersten Quartal um 4% leicht rückläufig
- Methodische Änderung bei der Verrechnung des Kostenanfalls führt unterjährig zu Margen- und Ergebnisverschiebungen
- Rasche Umsetzung der strukturellen und organisatorischen Maßnahmen
Europäische Geschäftsentwicklung auf Kurs
Die Umsätze in Northern Europe, Southern Europe und Eastern Europe haben sich im ersten Quartal 2005 positiv entwickelt und liegen im Rahmen der Planungen. Central Europe verzeichnet in diesem Zeitraum einen Umsatzrückgang von 19%, der maßgeblich auf Deutschland zurückzuführen ist. Das Auslaufen der Marke BABY born® miniworld und ein schwaches My Model Zubehörgeschäft sind hauptursächlich für diese Entwicklung. Mit dem Kerngeschäft Spiel- und Funktionspuppen inklusive Zubehör konnte sich Zapf Creation in Deutschland hingegen vom einem weiterhin rückläufigen Markttrend abkoppeln und ihre Marktposition auf über 65% ausdehnen.
Somit konnte das europäische Kerngeschäft mit den drei Markenspielkonzepten BABY born®, Baby Annabell und CHOU CHOU in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2005 ausgebaut werden und der europäische Marktanteil konnte auf knapp 40 % ausgedehnt werden.
Auf dem amerikanischen Markt lagen die Umsätze mit rund 3 Mio. € um 12% unter Vorjahr, in lokaler Währung mit rund 4 Mio. US-Dollar um 7,4% bzw. rund 300 T€.
Umsetzung der strukturellen und operativen Maßnahmen kommt zügig voran Das Programm zur Neuausrichtung der Zapf Creation AG , das im März 2005 gestartet wurde, sieht die Umsetzung operativer und struktureller Maßnahmen bereits im laufenden Geschäftsjahr vor und wird, wie bereits im Rahmen der Bilanzpressekonferenz angekündigt, zu Kosteneinsparungen von rund 6 Mio. € vor Einmalaufwand in 2005 führen. Die geplanten Kostensenkungen im Sachkostenbereich, die rund 60% der Einsparungen ausmachen, wurden bereits komplett in die Planung 2005 integriert und auf Länder- bzw. Produktebene detailliert. Der geplante Abbau von rund 135 Arbeitsplätzen weltweit, der mit rund 40% zur Kostensenkung in 2005 beitragen wird, ist angestoßen. In Amerika wurden die ersten Kündigungen bereits Anfang April 2005 ausgesprochen. Die bereits laufenden Verhandlungen zum Interessensausgleich und Sozialplan in Deutschland werden planmäßig im Mai beendet sein. Ziel ist es, im Juni weltweit die Personalabbaumaßnahmen abgeschlossen zu haben. Alle strategischen Themenstellungen werden aktuell evaluiert. Sämtliche Entscheidungen dazu wird der Vorstand am 27. Juli 2005 im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der Halbjahresergebnisse präsentieren.
