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BRANDORA Rezension zu Miss Lupun von Winning Moves

BRANDORA Redaktion (Katja Lux) - August 2011
 

... Das Geheimnis der Zahlen ... Bei Mathematik scheinen sich die Geister zu teilen. Für die einen reine Logik - für die anderen böhmische Dörfer. Bei Miss Lupun, dem Anagramm von Plus Minus, benötigt man nicht nur "ein wenig" mathematisches Verständnis - nein, auch Glück und Strategie spielen hier eine große Rolle.

 

Spielaufbau:
Gespielt wird auf einem Spielbrett, welches in vier Spalten (A - D) und 6 Zeilen (1-6) aufgeteilt ist. Jeder Spieler (2-6) erhält 10 Spielsteine (Farbe wählbar) jeweils mit den Zahlen 0-9. Die 139 Aufgabenkarten werden gemischt und auf das vorgesehene Feld auf dem Spielbrett gelegt. Jeder Spieler erhält vier Aufgabenkarten, von denen er drei auswählt und verdeckt vor sich hin legt. Die vierte Karte wird zurück unter den Aufgabenstapel gelegt. Die Aufgabenkarten haben zur optischen Unterstützung zusätzlich zur Aufgabenstellung das Spielbrett abgebildet, bei welchem die zu beachtenden Felder markiert sind. Und los geht´s ...

Spielablauf und Ziel:
Nach Durchsicht der Aufgabenkarten legen die Spieler reihum jeweils einen ihrer Zahlensteine auf ein Feld des Spielbrettes. Natürlich immer so, dass die Aufgaben ihrer Karten gelöst werden können. Da aber JEDER Spieler versteckt und "nur" für sich spielt, passiert es natürlich auch, dass die eigenen Aufgaben von den Gegenspielern mit gelöst oder aber blockiert werden. Da jeder Spieler die Zahlen 0-9 nur einmal zur Verfügung stehen hat, sollte die Auswahl beim Legen gut bedacht sein. Sollte man einmal mit seinen eigenen Spielsteinen keine Zahl mehr für seine Aufgabenlösung haben, kann man immer noch auf die "unbeabsichtigte" Hilfe seiner Gegenspieler hoffen. Ziel des Spieles ist es, alle Aufgabenkarten mit Hilfe seiner Spielsteine zu lösen.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Spieler 1 hat die Aufgabenstellung "A3 > A2 und B3 > B2 und C3 > C2". Spieler 2 muss folgende Aufgabe lösen: "C1 + D3 = A4". Nun legen beide Spieler im Wechsel jeweils einen ihrer Zahlen-Spielsteine, um die Aufgaben zu lösen. In diesem Falle kommen sich die beiden nicht in die Quere, aber da jeder Spieler drei Aufgabenkarten zum Lösen bekommt, kann es vorkommen, das sich die Spieler beim Legen der Zahlensteine ins Gehege kommen.
Ein weiteres Beispiel: Spieler 1 hat die Aufgabenstellung "Zeile 3 < 17", Spieler 2 hat aber die Aufgabenstellung "Zeile 3 > 17". In diesem Fall kann nur einer oder keiner die Aufgabe lösen. Da aber keiner die Aufgabenstellung des anderen kennt, ist auch Strategie und Glück gefragt.

 

Varianten:
Neben der o.g. Grundvariante gibt es noch die Joker-Spielvariante für noch mehr Spannung. Dazu werden die sieben Joker-Karten mit in den Aufgabenstapel gelegt. Für jede Jokerkarte, die vom Aufgabenstapel gezogen wird, erhält der Spieler einen Joker-Spielstein. Dieser kann dann auf dem Spielbrett für eine beliebige Zahl eingesetzt werden. Aber Vorsicht, auch die Mitspieler dürfen von diesem Joker-Spielstein profitieren. Jeder Spieler, der dieses Feld mit Joker-Stein für seine Aufgabenstellung benötigt, kann sich die Zahl aussuchen, die er benötigt, um seine eigene Aufgabenstellung lösen zu können.

Optional kann auch noch mit den drei Win-Karten gespielt werden. Hier kann sogar der "Verlierer" noch das Spiel umdrehen und gewinnen. Die Karten werden mit in den Aufgabenstapel gemischt. Wer die Win-Karte zieht, legt diese offen vor sich ab. Wenn es dem Spieler gelingt, seine drei Aufgabenstellungen zu lösen, hat er das komplette Spiel gewonnen, unabhängig vom vorherigen Punktestand. Doch Vorsicht, die Mitspieler können einem gehörig die Suppe versalzen, indem sie gut aufpassen, offen Vermutungen aussprechen und gemeinsam versuchen, die Aufgaben zu boykottieren. Natürlich nicht, ohne zu versuchen, die eine oder andere eigene Aufgabe zu lösen.

Spielende:
Sobald alle Felder auf dem Spielbrett mit Zahlensteinen bedeckt sind (bei zwei Spielern bleiben 4 Felder offen), ist die Runde beendet. Jetzt wird ausgewertet. Auf jeder Aufgabenkarte steht oben links eine Zahl - dies sind die Punkte, die man für diese gelöste Aufgabe bekommt. Jeder Spieler kontrolliert jetzt anhand seiner Karten und den Zahlen auf dem Spielbrett, welche Aufgaben gelöst wurden und addiert die dafür aufgeführten Punkte. Diese werden dann aufgeschrieben, die Steine vom Brett genommen und die nächste Runde kann beginnen.

Fazit:
Wir (Familie - zwei Erwachsene und drei Kinder (9, 10 und 12) sind begeistert. Selbst die Kleinste in der Runde hat die (meisten) Aufgaben schnell verstanden und der mathematische Ehrgeiz wurde geweckt. Einige Aufgaben sind "einfach" zu bewältigen (Bsp. Summe Reihe 6 > 17), aber manch eine Aufgabenstellung bringt einen dann doch zum Grübeln (Ein Quadrat (3 x 3 Felder) mit 9 unterschiedlichen Zahlen; Eine Zeile besteht nur aus Primzahlen). Wir spielen das Spiel oft und gerne, da nicht nur der Kopf eingeschaltet werden muss, sondern auch das Glück nicht fehlen darf. Ein weiterer Pluspunkt ist die Spieldauer: pro Runde und Spieleranzahl ca. 20 Minuten. Das hat den Vorteil, dass Kindern beim Spielen nicht langweilig wird und man auch mal „nur“ eine Runde spielen kann – zum kurzweiligen Zeitvertreib.

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