Zur diesjährigen 33. Preisverleihung gibt der Verein Spiel des Jahres die Sieger in den zwei Kategorien Spiel des Jahres und erstmals Kennerspiel des Jahres 2011 bekannt. Im Hotel Esplanade in Berlin wählte die neunköpfige Fachjury am Montag aus jeweils drei nominierten Spieletiteln pro Kategorie ihren Favoriten. Die Experten entschieden sich in der Preiskategorie Spiel des Jahres für den Titel „Qwirkle“ von Susan McKinley Ross (Verlag: Schmidt Spiele) und in der neuen Kategorie Kennerspiel des Jahres 2011 für das Brettspiel „7 Wonders“ von Antoine Bauza (Verlag: Repos Production, deutscher Vertrieb: Asmodee).
„Qwirkle“ ist schnell, intelligent und leicht zu erlernen
Die 108 schwarz lackierten Holzsteine mit jeweils unterschiedlichen Musterungen und Farben bilden den Hauptbestandteil dieses selbsterklärenden Legespiels. Jeder Spieler zieht aus einem beigelegten Säckchen Spielsteine. Ziel ist es, die Steine in Reihen anzulegen. Dabei dürfen aber nur das gleiche Symbol in unterschiedlichen Farben oder verschiedene Symbole in der gleichen Farbe aneinander gelegt werden. Sobald ein Spieler Steine abgelegt hat, gibt es Punkte. Am meisten zählen allerdings sechs aneinander gereihte Steine, die einen so genannten Qwirkle bilden. „Qwirkle ist das Spiel des Jahres 2011 geworden, weil es einfache Regeln mitbringt und direkt losgespielt werden kann. Es ist das perfekte Unterhaltungsspiel für Jung und Alt und bietet erhöhten Wiederspielreiz“, erklärt Spiel des Jahres-Sprecher Bernhard Löhlein die Entscheidung.
„7 Wonders“ erfüllt alle Kriterien des Kennerspiel des Jahres
In dem prämierten Brettspiel "7 Wonders" dreht sich alles um den Aufbau von Zivilisationen. Die Spieler fungieren als Herrscher der antiken Welt. Im Laufe von drei Runden müssen Güter produziert und Bauwerke errichtet sowie Wissenschaft und Kriegskunst entwickelt werden. Hauptbestandteil des ungewöhnlichen Strategiespiels sind Karten, die ständig im Umlauf der Spielrunde sind und je nach Situation behalten oder weitergegeben werden. Auch wenn jeder Spieler seine eigene Stadt erweitert, sind Kooperationen notwendig, damit Weltwunder entstehen können. „7 Wonders erfüllt in jeder Hinsicht die Kriterien eines ausgezeichneten Kennerspiels. 7 Wonders ist variantenreich und hat enormes Suchtpotenzial. Es besitzt jetzt schon absoluten Kultstatus unter den anspruchsvolleren Brettspielen und ist für uns das derzeit stärkste auf dem Markt“, meint Bernhard Löhlein.
Jedes Jahr ordnen die Juroren des Vereins Spiel des Jahres aktuelle Familien- und Erwachsenenspiele den jeweils drei Kategorien Spiel des Jahres, Kinderspiel des Jahres und nun auch Kennerspiel des Jahres zu. Daraufhin werden die jeweiligen Favoriten gewählt und in einem abschließenden Wahlgang der Sieger gekürt.

