Letter: Ein ausgefallenes Spiel für Wortakrobaten
„Letter“ für 1 bis 6 Spielerab 10 Jahren, Theta-Verlag,
Vertrieb Piatnik Deutschland
Wortakrobaten, die gerne mit Buchstaben jonglieren, lieben „Letter“, das neue Familien- und Solitärspiel von Theta. Ein ausgefallenes Spielprinzip inspiriert zu einem kreativen Umgang mit dem Alphabet. Aus seinen Buchstaben entstehen Wörter, wobei die Schriftzeichen nicht nur von links nach rechts, sondern auch rückwärts, von unten nach oben oder sogar im Zickzack gelesen werden. Allerdings gilt es, auf dem Spielbrett einige Regeln zu beachten.
B, O, R, A, M, T: Sechs Buchstaben, aus denen sich unter anderem die Worte „bar“, „Amt“ oder „Brot“ kreieren lassen. Doch so einfach geht es bei „Letter“, das von Piatnik Deutschland vertrieben wird, nicht. Denn die ausgelegten Schriftzeichen müssen jeweils über eine Kante miteinander verbunden sein. Da die Buchstaben unterschiedlich groß sind – sie gehen über die Länge und Breite von einem bis zu drei Rasterfeldern – fordert diese Grundregel selbst Spieler mit großem Wortschatz heraus. Außerdem ist es das Auge nicht gewöhnt, eine andere Leserichtung einzuschlagen.
Legen ist übrigens Pflicht bei „Letter“: Wer diesen Vorgang nicht regelkonform durchführen kann, muss einen seiner eigenen Buchstaben freigeben oder einen Blankostein einsetzen. Dieser kann später eingetauscht werden, aber auch als Blockade dienen.
Wer während des munteren Kombinierens in der Welt des Alphabets außer der Reihe einen neuen Begriff erkennt, kann es für sich reklamieren – durch lautes Klopfen auf den Tisch, mit dem auch die Spielreihenfolge verändert wird. Tempo ins Spiel bringt die Sanduhr: Kommt sie zum Einsatz, gibt es nur 30 Sekunden Zeit, einen neuen Buchstaben auszulegen und ein neues Wort zu entdecken.
Diese Herausforderung bewältigen all jene besonders gut, die mit der Sprache kreativ umgehen. Dies können schon Kinder ab zehn Jahren. Ohne Zeitdruck halten sie beim Familien-Letterabend locker mit. Schließlich liegt der spielerische Umgang mit den Schriftzeichen, mit dem auch das Lesen- und Schreibenlernen in der Schule beginnt, noch nicht lange zurück. Erwachsene, die gerne im Wörterbuch schmökern, kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Denn bei der Punktebewertung gibt es auch die Möglichkeit, zusätzliche Prämien für besonders lange Wörter auszuteilen. Auch solitär bietet „Letter“ zahlreiche Herausforderungen für Sprachtalente und solche, die es werden wollen: Solisten können sich selbst Aufgaben stellen – etwa aus zehn ausgelegten Buchstaben möglichst viele oder möglichst lange Begriffe zu bilden. Wer es noch kniffeliger mag, gibt sich selber ein Zeitlimit.
