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Tonies Millionendeal

Tonies Millionendeal

Boxine hat ist wohl DIE Vorzeige – Entwicklung der Branche in den letzten Jahren hingelegt. Mit großem Geschick, dem richtigen Riecher für Produkte und sehr guter Vertriebsstrategie schaffte das Unternehmen es, Tonies als neue Kategorie am Markt zu platzieren.

 300 Millionen – Exit

Wie das Gründerportal „Deutsche Startups“ exklusiv berichtet, haben Amira, Movinga – Investor Santo Venture Capital und Zalando-Gründer Robert Gentz  das Düsseldorfer Unternehmen für rund 300 Millionen Euro gekauft, was zweieinhalb Jahresumsätzen von 2019 entspricht. Das Gründerduo aus Patric Faßbender und Marcus Stahl hält dabei noch immer eine kleine Beteiligung.

Boxine gilt als Hidden Champion und DIE große Erfolgsfirma der jüngeren Zeit bei Kinderartikeln: Mit der Toniebox etablierte das Unternehmen eine neue Kategorie im Handel: Hörfiguren. Durch die Sortimentslücke gelang es Boxine, Lizenzen für nahezu alle Properties und Verlage zeichnen zu können, ohne bestehende Verträge zu touchieren.

Toniebox Startersets

Traumhafte Umsätze

In den vergangenen Jahren verkaufte Boxine rund eine Million Tonieboxen. Einige der Tonies – der zugehörigen Hörfiguren – erreichen mittlerweile traumhafte Auflagen von bis zu 70.000 Einheiten.

2018 erwirtschaftete Boxine einen Umsatz von 60 Millionen Euro, 2019 soll sich – nach erfolgreichem ersten Auslands – Rollout – auf rund 120 Millionen verdoppeln.

Neben den Gründern waren bislang strategische Investoren an Boxine beteiligt.

„Die Boxine-Gesellschafter haben am Jahresanfang den Corporate Finance Berater GCA Altium beauftragt, einen sogenannten strukturierten Verkaufsprozess durchzuführen, um einen passenden Partner für die nächste Wachstumsphase der Firma zu finden. Die strategischen Investoren wollten Ihre Anteile komplett verkaufen, die Gründer nur einen Teil. Altium-nahe Kreise berichten, dass der Corporate Finance-Berater 13 Term Sheets, also Angebote, für Boxine erhalten habe. Diese sollen am unten Ende bei knapp zweimal den Umsatz von 2019 und am oberen Ende bei mehr als dreimal gelegen haben. Während in den USA für eine Firma wie Boxine primär Growth-Investoren geboten hätten, hat Altium wohl primär Gebote von deutschen Private Equity-Firmen erhalten. Dies mag daran liegen, dass das Produkt Toniebox angelsächsischen Investoren – noch – nicht bekannt ist“, so deutsche-startups.

Eine detailliertere Betrachtung zum Thema gibt es im Podcast „Startup-Insider“ des Gründerportals: