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Keine physische Buchmesse

J. Meister

36 Tage vor Start nun doch die Absage: Mit Ausnahme der ARD-Bühne bleiben die Hallen in Frankfurt nun nach langem Warten und Bangen leer.

BOOKFEST city und digital finden statt. Und ARD bespielt die Buchmessebühne

Die Frankfurter Buchmesse (14.-18. Oktober 2020) findet in diesem Jahr statt: mit einem umfangreichen Liveprogramm auf der ARD-Buchmessenbühne in der Festhalle, rund 80 Veranstaltungen im Rahmen des BOOKFEST city in Frankfurt und einem illustren Line-up beim BOOKFEST digital. Die klassische Hallenausstellung der Frankfurter Buchmesse wird in diesem Jahr pandemiebedingt ausgesetzt: Aufgrund der aktuell geltenden Reisebeschränkungen können zahlreiche Länderstände nicht wie geplant umgesetzt werden. Auch macht die ab 1. Oktober 2020 in Kraft tretende Quarantäneverordnung die Teilnahme von europäischen Aussteller*innen und Fachbesucher*innen nahezu unmöglich.

„Die Frankfurter Buchmesse ist nicht nur die größte Buchmesse der Welt, sie ist auch ein sich ständig weiterentwickelndes Unternehmen. Lebendig, agil und anpassungsfähig. In der aktuellen Situation bedeutet das nun den Verzicht auf Stände in Hallen aufgrund der wieder zunehmenden Corona-Einschränkungen. Dafür machen in diesem Jahr Veranstaltungen in Frankfurt am Main und anderen Städten Buchbegeisterung sowohl live vor Ort als auch digital und jederzeit abrufbar erlebbar“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Wir danken der Bundes- und Landesregierung, insbesondere Kulturstaatsministerin Monika Grütters, dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir für ihre anhaltende Unterstützung.“

Fokus nun auf Online-Angebot

„Die Frankfurter Buchmesse lebt vom internationalen Austausch. Wir danken allen Aussteller*innen für ihre Motivation und das Vertrauen, die Frankfurter Buchmesse 2020 auch physisch auf die Beine zu stellen“, sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse. „Jetzt liegt der Fokus auf unserem virtuellen Angebot und den Veranstaltungen in der Festhalle und in der Stadt. In den letzten Monaten haben wir unsere zahlreichen, bereits vorhandenen Services zu einem stimmigen digitalen Gesamtkonzept ausgebaut. So treffen internationale Publishing Professionals auf bekannte und auch neue Digitalformate, mit denen sie auch in Zeiten von Corona ihr Geschäft vorantreiben können. Und das Lesepublikum hat die Möglichkeit, die Buchbegeisterung gleich doppelt auszuleben – sowohl im Internet als auch auf den Veranstaltungen vor Ort.“

Interessierte Besucher*innen können Tickets für die Veranstaltungen auf der ARD-Buchmessenbühne erwerben. Für die kostenfreien Events im Rahmen des BOOKFEST city ist eine Vorab-Registrierung erforderlich. Von 14. bis 18. Oktober können Buchfans auf www.buchmesse.de sowie bei zahlreichen Medienpartnern ein umfangreiches und vielseitiges digitales Programm mit Lesungen, Autor*innengesprächen und Diskussionen verfolgen sowie Neuerscheinungen von Verlagen entdecken.

Signals of Hope – ein digitales Event-Projekt für neue Zuversicht
Das Krisenjahr 2020 mit der Corona-Pandemie, dem Klimawandel und dem Kampf um Gleichberechtigung hat vielen Gewissheiten ein jähes Ende gesetzt. Inmitten einer Kultur von Verunsicherung und Verschwörungstheorien will die Frankfurter Buchmesse ein Zeichen setzen: Mit ihrem virtuellen Projekt „Signals of Hope“ zeigt sie das Potenzial des Prinzips Hoffnung und Ideen für neue Handlungsansätze auf. „Signals of Hope“ startet Mitte September mit einer Social-Media-Kampagne und ist an allen Tagen der Frankfurter Buchmesse als Event-Programm unter https://signalsofhope.buchmesse.de zu erleben.