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Benko am Ziel: Kaufhof und Karstadt fusionieren

Benko am Ziel: Kaufhof und Karstadt fusionieren

Zusammenschluss von Galeria Kaufhof und Karstadt offenbar perfekt.

René Benko ist am Ziel: Nach Medienberichten werden die beiden Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof endlich zusammengehen. 

Einer Fusion der beiden ehemaligen Rivalen stehen die Banken nicht im Weg. Karstadt-Eigentümer René Benko mit seiner Signa-Holding soll die Mehrheit der Verbindung erhalten.  Kaufhof war im Jahr 2015 vom Metro Konzern an die kanadischen Hudson’s Bay Company (HBC) verkauft worden. Der Deal brachte seinen neuen Eigentümer in große finanzielle Schwierigkeiten. Die Zahlen von Kaufhof und HBC waren im Vorjahr so desaströs, dass Handlungsbedarf bestand.

Bereits im Juli hatten sich die beiden Warenhaus-Eigner auf eine Übernahme von Galeria Kaufhof durch die Signa Holding geeinigt.
Signa soll für knapp 51 Prozent der Anteile am Gemeinschaftsunternehmen neben dem operativen Geschäft auch Immobilien erhalten. Dafür zahlt Benkos Holding voraussichtlich knapp eine Milliarde EU an HBC.

Das Management und Verwaltung des neuen Unternehmens soll, aufgrund von Bankenforderungen, in Händen von Karstadt und seinem Mutterkonzern liegen. Karstadt wir, auch wegen der Jobgarantien, kein Personal verlieren aber beim Kaufhof steht ein Kahlschlag bevor. 5000 Mitarbeiter, das sind knapp ein Viertel der Belegschaft, sollen ihre Arbeit verlieren, dies wird wohl vor Allem die Verwaltung in Köln betreffen. Filialschließungen werden sicher folgen müssen – auch wenn dies momentan noch nicht kommuniziert wird.

Kommentare

  1. Stefan S.

    Der Zusammenschluss ist richtig. Doch Karstadt ist keine Marke mehr. Die Segel hätten insgesamt unter Galeria Kaufhof gehisst werden müssen. Das ist immer noch ein großer Name und er taugt für ein multimediales Konzept.

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