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Impact Brands – wertvolle Partnerschaften

Impact Brands – wertvolle Partnerschaften
J. Meister

Am 29. und 30. Juni findet im alten Stahlwerk Fredenhagen in Offenbach die BRANDmate statt. Die Veranstaltung will sich nicht nur als „Network Boost Event“, sondern auch als „Brand Utopia“ verstanden wissen. Was genau ein „Brand-Utopia“ ist, wollten wir von der Veranstalterin Eva Stemmer wissen.

 

Q: Frau Stemmer, Netzwerkveranstaltungen wurden in den letzten Jahren pandemiebedingt zwar rar – aber sind durchaus nichts Neues. Was macht die BRANDmate anders?

ES: Netzwerken ist das Fundament und die Quelle guter Geschäftsbeziehungen, inspirierender Fortentwicklung und neuer Ideen. Das gab es schon immer. Mehr und mehr wurden Netzwerktreffen jedoch zu Gatherings alter Freunde. Sie dienten als„sozialer Kitt“, der bestehende Netzwerke zusammenhält und den diese auch brauchen. Nicht umsonst haben wir über die Coronazeit so sehr nach Messen und Branchentreffen gelechzt.

Doch gibt es bei solchen Treffen auch immer eine Schattenseite: Man trifft, wen man bereits kennt. Es sind mehr oder weniger geschlossene Gruppen – und wer neu dazukommen möchte, braucht einen guten Leumund oder ein sehr lautes Auftreten, um wahrgenommen und akzeptiert zu werden.

 

Q: Und das machen Sie nun alles anders?

ES: Nicht alles. Natürlich treffen sich auf der BRANDmate auch alte Bekannte. Es geht um Marken und Kooperationen. Unternehmen und Personen, die sich seit jeher in diesem Themenfeld bewegen, kennen natürlich auch viele Leute. Und doch versuchen wir, hier einen neuen Twist hineinzubringen und eine gesunde Zukunftsorientiertheit zu zeigen. Auf der BRANDmate werden sich nicht (nur) die klassischen Lizenzgeber tummeln, die nach Markenverwertern suchen. Hier treffen sich  Aussteller, Besucher und Speakers, die dieses Muster aufbrechen. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Social Entrepreneurship, NFTs und Fan-Tokens, Diversity, Nerdism, Gamification und Retail. Alles aktuelle Entwicklungen, die man auch im Kooperationsbereich nicht aus den Augen verlieren sollte – die aber im daily business keinen Platz finden.

Teil der BRANDmate: Die Welthungerhilfe. Um durch Kooperationen NOCH mehr Impact zu ermöglichen.

Q: Social Entrepreneurship, Verantwortung, Purpose, Nachhaltigkeit… die üblichen Buzzwords, die man einfach fallen lassen muss, um zeitgeistig zu wirken?

ES: Es gibt durchaus Unternehmen, für die diese Attribute mehr sind als nur Buzzwords. Auf der BRANDmate werden wir auch Unternehmen sehen, die nicht nur sozialökonomisch handeln, sondern ihren „Purpose“, wie Sie sagen, über alles stellen: Sie wollen primär Dinge zum Positiven verändern. Als „Impact Brands“ haben sie eine eigene Area auf unserer Ausstellerfläche.

 

Q: Weshalb sollten Marken, die die Welt verändern wollen, auf einer Marken-Netzwerkveranstaltung ausstellen?

ES: Diese Marken sind Profit nicht abgeneigt. Sie nutzen ihn eben nur anders. Profitorientierte Unternehmen mögen zwar nachhaltig ausgerichtet sein, sind jedoch in erster Linie selbstoptimierend. „Good Brands“ und „Impact Brands“ dagegen richten diesen Optimierungswillen nach außen. Und je besser sie vernetzt sind, desto wirkmächtiger können sie werden. Neue Kontakte und Netzwerke, daraus entstandene neue und spannende Kooperationen und Lizenzen können ihnen dabei helfen, mehr Gutes tun zu können. Und für die Kooperationspartner bringt es  neben Umsatz und Gewinn vor allem auch die Gewissheit, selbst Gutes zu tun und einen Beitrag zu leisten – ohne Greenwashing oder schlechtes Gewissen.

Die Plastic Fischer werden Teil der BRANDmate sein – mit Infostand sowie einem Slot auf der BRANDmate-Bühne.

Q: Das klingt alles recht blumig. Können Sie uns Beispiele für solche Brands geben?

ES: Die PlasticFischer zum Beispiel säubern Flüsse von unseren Hinterlassenschaften aus Kunststoff. Für Unternehmen bieten die PlasticFischer ihren „Club“ an, mit dem man direkt den eigenen Plastikverbrauch kompensieren kann. Auch die Welthungerhilfe ist mit ihrem wichtigen und wertvollen Anliegen natürlich hier zu nennen. Bekannte Beispiele wären auch Unternehmen wie Viva con Agua oder deren Toilettenpapier-Tochter Goldeimer: Durch Kooperationspartner erlangen sie mehr Reichweite und bringen ihre Produkte unter die Menschen. Mit jeder Flasche Wasser, mit jedem Toilettengang, helfen diese beim Finanzieren sozialer Projekte.

 

Q: Auf der BRANDmate geht es also primär darum, bekannte Pfade zu verlassen, Kooperationen zu diversifizieren und neue Wege auszuprobieren?

ES: Exakt.

 

Q: Frau Stemmer – vielen Dank für das Gespräch. Eins vielleicht noch: Gibt es schon Tickets und können sich noch Unternehmen als Aussteller melden?

ES: Das Ticketing läuft bereits. Auch hier haben wir einen neuen Weg gewählt und stellen mit unserem Matchmaking-Partner Converve eine Plattform auf die Beine, durch die sich alle Ticketinhaber ganz einfach  vernetzen können. Quasi  wie eine Partnerbörse, die schon vor dem Event mit dem Networking beginnt.

Und was die Aussteller angeht: Interessenten können und sollen uns natürlich immer und jederzeit sehr gerne ansprechen – jedoch müssen wir sie wahrscheinlich auf die BRANDmate 2023 vertrösten. Für Good Brands und Impact Brands dagegen können wir noch passende Plätze bieten. Aber auch das nicht mehr lange.

Sie möchten die BRANDmate besuchen?