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Hightech – sinnvoll oder völlig übertrieben? Der digitale Schnuller

Hightech – sinnvoll oder völlig übertrieben? Der digitale Schnuller

Die Still Baby GmbH, ein Schweizer Start-Up möchte mit Hilfe von Crowdfunding einen digitalen Schnuller entwickeln, der das Baby mit zahlreichen Sensoren überwacht.

Die Neuerungen, die in diesem Schnuller vereint sind, könnten aus einem Science-Fiction-Film stammen: Mikro-Kameras, Sprech-Systeme, Infrarot-Messgeräte, Musik- und Stimmerkennung, Thermometer, Schlaf- und Stabilisations-Sensoren sowie Bluetooth und Apps…

Federführend für den neuen digitalen Schnuller sind mit Sonja eine 48-jährige Mutter sowie mit Roland Kirchhofer ein bekannter Wirtschafts-Controller. Beim Enkelhüten kam die Gründerin auf die Idee, einen digitalen Schnuller zu entwickeln. Am besten mit Kamera und vielen Sensoren, damit Eltern sich sicher sind, dass das Kind schläft. Nach diversen Recherchen und Analysen über das Schlafverhalten von Babys gründeten sie das Start-up Still Baby GmbH.

 

Immer öfter kommen durch digitale Möglichkeiten derartige Ideen auf Crowdfunding – Plattformen. Viele davon sind sehr progressiv. Gerade für den deutschprachigen Markt wirken sie völlig überzogen und befremdlich. Der digitale Schnuller ist unseres Erachtens ein Produkt, das zeigt, dass Hightech nicht immer der sinnvolle Weg ist, sondern eher dazu führt, die Kompetenz und das Selbstvertrauen von Nutzern, in diesem Fall der Eltern, zu schwächen.

Marketing, das Ängste schürt

Dabei spielt das Start-Up mit der Angst vor dem Kindstod. „Als Mutter hat man ständig Angst, dass das Baby an Kindstod sterben könnte», erklärt Roland Kirchhofer. „Umfragen haben auch ergeben, dass die Sicherheit, die Erholung und das Wohl des Babys 93% aller Eltern enorm viel Wert ist. Dank eingebauter Sensoren weiß man nun, wann und wie tief das Baby schläft. Wird es unruhig, kann man mit dem Baby sprechen oder beruhigende Musik abspielen lassen. Zudem wird konstant die Temperatur gemessen und die Herzfrequenz überwacht.“

Finanzierung durch Crowdfunding

Nun sucht CEO Kirchhofer via Crowdfunding auf Kickstarter frisches Kapital. Bisher wurde ein Betrag im einstelligen Prozentbereich der erhofften Crowdfunding-Summer erreicht. Derzeit sieht es so aus, als würde dieses Projekt nicht finanziert werden können.