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Expertenbeitrag: Content Marketing Trends in der Spielzeugbranche

Expertenbeitrag: Content Marketing Trends in der Spielzeugbranche

Wie erreicht die inhaltsgetriebene Kommunikation die Zielgruppe von Spielzeugherstellern und Händlern? Welche Chancen bietet gutes Content Marketing und worauf sollten Firmen Wert legen, um online sichtbar zu werden?

Ein Expertenbeitrag von Iris Staron.

Studie: Ältere Kinder suchen eigenständig im Netz nach Marken und Produkten

Früher hatten es die Kinder deutlich leichter: Zur Wahl standen Fernseher, Radio oder Zeitschriften, um Geschichten, Sendungen und Hörspiele zu konsumieren. Heute kann das breite Angebot an Inhalten für die junge Zielgruppe schon mal recht verwirrend sein. Die Kinder-Medien-Studie 2018 kommt zu dem Ergebnis, dass die Nutzung von Video- und Streamingdiensten via Smartphone, Tablet und Computer für Kinder ab 6 Jahre zunehmend an Bedeutung gewinnt. Selbst kleine Kinder bewegen sich immer sicherer in Apps und auf Social Media. Eigentlich sind sie immer auf der Jagd nach den neusten Abenteuern und Spielen ihrer Lieblingshelden. 36 Prozent der 6 bis 13-Jährigen suchen mehrmals pro Woche im Netz nach Themen, die sie interessieren. Und 13-jährige Kinder lassen sich gerne mehrmals pro Woche mit YouTube oder Vimeo Videos unterhalten. Entertainment around the clock! Und die Eltern, selbst Millennials, die mit mobiler Kommunikation und Internet aufgewachsen sind? Die informieren sich natürlich auch in erster Linie online vor dem Spielzeugkauf. „Content is king!“ gilt somit natürlich auch für die Spielzeugbranche. Budgets verschieben sich, neue Kompetenzen sind gefragt. Sich auf den guten Ruf von bekannten Marken ausschließlich zu verlassen – keine gute Idee! Lieber selbst kreativ werden und eigene Content Ideen entwickeln.

Handel und Spielzeugunternehmen müssen Marketing neu denken

Etwas über die Hälfte der 6 bis 13-Jährigen hat bei der Wahl von neuem Spielzeug einen ganz konkreten Markenwunsch, den Eltern bei Jungs und Mädchen zu 48 Prozent erfüllen. Bei den 4 bis 5-Jährigen sind es bisher nur 38 Prozent Wert. In Zeiten der Digitalisierung kann davon ausgegangen werden, dass sich auch dieser Anteil im nächsten Jahr noch einmal deutlich erhöht. Längst haben Spielzeugunternehmen erkannt, dass ein ansprechend gestalteter Online-Shop nicht zwingend ausreicht, um Traffic zu erhalten. Auch von Werbebannern haben die Konsumenten genug und so genannte Ad-Blocker sind weit verbreitet. Wie sich Gehör verschaffen? 

Viele deutsche Unternehmen halten Content Marketing für wichtig, doch es fehlt an Budget und qualifizierten Mitarbeitern, um nutzerrelevante Inhalte zu erstellen. Nur wenn diese den Nerv der typischen Käufersegmente (Personas) treffen, können sich Spielzeughersteller und Händler am Markt behaupten. Heute gilt mehr denn ja: Weniger klassische Werbung und mehr inhaltsgetriebene Kommunikation rund um Marken und Produkte. Zeit für ein Umdenken und die Neuverteilung von Ressourcen!

Bewegtbild weiterhin auf dem Vormarsch

Content, der die junge Zielgruppe immer wieder aufs Neue überrascht und zum mitmachen animiert. Der Eltern alle wesentlichen Fakten liefert, um sich vor dem Spielzeugkauf umfassend zu informieren. Am richtigen Ort und zum passenden Zeitpunkt. Für die Erstellung von treffsicherem Content sollte jeder Text, jedes Bild und Video einer vorher definierten Content Marketing Strategie folgen. Gerade die bunte Spielzeugwelt bietet schier zahllose Möglichkeiten für visuelle Inhalte. Für viele Spielzeughersteller die ideale Basis, um Content kreativ und dazu noch budgetfreundlich zu produzieren. 

Schon einige Spielzeughersteller sind beim Thema Produktvideos erfolgreich aufgestellt und zeigen wie es geht. Zum Beispiel das Unternehmen BRUDER Spielwaren. Die Marke revolutionierte schon vor mehr als 6 Jahren mit dem kindgerechten BRUDER YouTube-Channel die Branche. Aber auch der Playmobil Kanal oder Spiele Podcast von Schmidt Spiele erfreuen sich seit Jahren großem Zuspruch. Mehr als gelungene Beispiele dafür, Trends einen Schritt voraus zu sein und Social Media Kanäle zielgruppengerecht zu bespielen. It really works!

Social Media wird immer mehr zur Zielgruppenanalyse genutzt

Heute kaum vorstellbar: Facebook, Twitter oder YouTube können schon in wenigen Jahren wieder absolut out sein! Ja, das ist ein Risiko. Aber aktuell geht es nicht ohne und täglich kommen neue Plattformen dazu. Wie sich in diesem Online-Dschungel zurechtfinden? Hauptsache ist: Wer gut und aktiv seiner Zielgruppe in Social Media zuhört, kann sich ein klares Bild über sie verschaffen und passende Produktideen entwickeln. Pioniere haben das Potential längst erkannt und binden aktiv Umfragen in Communitys zu Designs oder neuen Produktnamen ein. 

Wichtig: Alle Fragen sollten in Ihrem Content so gut wie möglich beantwortet werden. Überzeugen Sie mit ausführlichen Produkt- und Kategorietexten oder Videos in Ihrem Online-Shop. Präsentieren Sie hilfreichen Content an den jeweiligen Kontaktpunkten im Netz. Schon vor der Entwicklung neuer Produkte können Sie mit Hilfe von Social Media die Weichen für einen Markterfolg stellen – indem Sie in authentisch und transparent mit der Community kommunizieren! 

Corporate Blogs sind auch für die Spielzeugbranche ein Erfolgsmodell

Eltern souverän mit hilfreichem Content abzuholen, an dem Ort, wo sie nach Informationen zu Kinder- oder Babyspielzeug suchen, das ist die Kunst heute. In der Regel gelangen die Besucher via Goolge Suche auf Ihre Markenwebsite oder den Online-Shop. Über qualitativ hochwertige Beiträge machen Sie sich schnell einen Namen als „Experte“ und setzen sich gegenüber Wettbewerbern durch. Das können Bastelvorschläge sein, How-To Videos oder Ideen für die nächste Kindergeburtstagsparty. Gerade junge Eltern informieren sich vor dem Kauf umfassend, bevor sie sich bewusst für eine Marke entscheiden. Werden Sie als „Kompetenzführer“ online sichtbar, wird dies mit einem festen Platz im Markengedächtnis des Kunden belohnt. Besonders noch unbekannte Spielzeugmarken sollten sich diesen Effekt zu Nutze machen und einen markenkonformen Blog ins Leben rufen. Jegliche Themen des Redaktionsplans sollten nicht nur abwechslungsreich gestaltet sein, sondern ebenfalls der festgelegten Strategie entsprechen. 

Ein paar Beispiele für Corporate Blogs in der Spielzeug- und Babybranche:

Trend Instagram Shopping: Einkaufen mit einer Fingerbewegung

Ohne Frage: Instagram liegt voll im Trend und wird schon von vielen Unternehmen genutzt, um Markenwelten aufzubauen. Mit der neuen Shopping Funktion bietet die Social Media Plattform den Verbrauchern einen echten Mehrwert. Nach dem Motto: „Sehen. Tippen. Shoppen.“ wird das Online-Shopping kinderleicht. Auch für Eltern, die sich auf Instagram gemeinsam mit ihren Kindern beim Kauf von neuem Spielzeug inspirieren lassen, eine bequeme Einkaufsmöglichkeit vom Sofa aus. Auf dem Unternehmensprofil können Produkte in Fotos markiert werden. Erkennbar an einem kleinen Einkaufstaschen-Symbol oder Preisschild im Bild. Mit einem Klick auf das markierte Produkt gelangt der User dann auf Ihren Online-Shop. Was das bringt: Mehr Traffic, mehr Conversion im Shop. Instagram gehört daher in jede ausgefeilte Content Marketing Strategie für 2019! Nicht vergessen!

Link zu diemarkenmacherin, Iris Staron, freie Online-Autorin

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