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Branche vorwiegend optimistisch – DVSI Index

Branche vorwiegend optimistisch – DVSI Index

Der DVSI Index gibt Einblicke in die deutsche Spielwarenindustrie. Diese gibt ein differenziertes Bild ab – je nach Produktgruppe.

Auch dieses Jahr werden in Deutschland wieder mehr als 3 Mrd. EUR für Spielwaren ausgegeben. Spielen ist also nach wie vor populär in allen Altersgruppen.

Die Branche blickt größtenteils optimistisch in die Zukunft, und einem stärkeren Weihnachtsgeschäft als vergangenes Jahr entgegen.

Der DVSI befragte zum vierten Mal seine Mitgliedsunternehmen. 35% Prozent von ihnen erwarten eine bessere Jahresbilanz für 2018 (zum Vergleich im Vorjahr: 26%), 13% erwarten einen Umsatzrückgang.

Je größer das Unternehmen, desto positiver der Blick in die Zukunft, so scheint es.

Doch auch einzelne Spielwarensparten brechen in ihren Erwartungen nach oben aus – so verzeichnet, wie wir bereits von der SPIEL’18 berichteten, die Spielebranche seit Jahren zweistellige Umsatzzuwächse.

Im Schnitt rechnet die Gesamtbranche mit einem Umsatzwachstum von 6,5% für das laufende Jahr – nach einem Vorjahreswachstum von 1%. Bei Großunternehmen ist die Erwartung sogar bei überdurchschnittlichen +8%, während kleinere Hersteller mit gemäßigter euphorischen +3% Umsatz für das laufende Jahr rechnen.

Die Umsatztreiber sind dabei in erster Linie die Erschließung neuer regionaler Märkte (46%), Produktinnovationen (23%) sowie positive Entwicklungen bei Bestandsprodukten (14%).

Für das kommende Jahr sind die Erwartungen noch mal deutlich höher: 51% der Befragten rechnen mit einer weiteren positiven Entwicklung, lediglich 11% mit einer Verschlechterung.

Befragt nach dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft stellt sich die Prognose je nach Produktsparte unterschiedlich dar.

Der Bereich Modellbau und Hobby rechnet mit einem geringen Rückgang, Textil, Plüsch, Puppen sowie Schulbedarf, Schreibwaren und kreatives Gestalten mit Zuwächsen rechnet.

 

Selbsteinschätzung zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens

Gut für die Zukunft gerüstet sehen sich Unternehmer aus den Bereichen Spiele, Bücher, Lernen und Multimedia sowie Textil, Plüsch und Puppen. Holzspielwarenhersteller sowie Freizeitartikelproduzenten sehen der eigenen Zukunft skeptischer entgegen.

Lizenzen als Umsatzbringer?

Der Bereich „Lizenzen“ gewinnt für Spielwarenunternehmen immer mehr an Bedeutung. Der mittlere Anteil an Lizenzprodukten liegt bei 14,5% des Jahresumsatzes. Bei Großunternehmen beträgt die Quote überdurchschnittliche 23% – und auch kleine Hersteller generieren 19% ihres Umsatzes mit Lizenzartikeln. Potential im Lizenzbusiness schein bei mittleren Unternehmen zu bestehen, bei denen Lizenz mit 6% zu Buche schlägt.
Das Hauptgeschäft wird im Lizenzbereich mit Film- und Serienthemen generiert. Auf sie entfallen 59%. Kinderbuchfiguren tragen mit weiteren 26% bei.
Die Hauptargumente für das Führen von Lizenzen im Portfolio sind das Absetzen von der Konkurrenz sowie die gute Ergänzung zum Eigensortiment. Als Wachstumsgarant werden Lizenzen dagegen nicht wahrgenommen.

Zur vollständigen Mitteilung des DVSI