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BR-Spielwaren meldet Insolvenz an

BR-Spielwaren meldet Insolvenz an

Mitten im Weihnachtsgeschäft meldet der deutsche Ableger des dänischen Spielwarenkonzerns TOP-TOY A/S Insolvenz an.

Die BR-Spielwaren GmbH, Teil des in Dänemark ansässigen Spielwarenhändlers TOP-TOY A/S, der neben den 21 norddeutschen BR – Filialen in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island rund 200 BR-Filialen sowie 72 Toys’R’Us – Filialen betreibt, meldete am 5. Dezember beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz an.

BR LEGO Minifigur

Bereits am 30. November 2018 wurde durch die Muttergesellschaft TOP-TOY ein gerichtliches Restrukturierungsverfahren in Dänemark angestrengt. Teil dieser Restrukturierung ist der Rückzug aus dem deutschen Markt.

Nadine Riedel, verantwortlich für das operative Geschäft in Deutschland, stellt fest: „Wir haben eine top motivierte Mannschaft und durch die nun eingetretene Situation die Möglichkeit, uns ‚freizuschwimmen‘.“

In den 21 Filialen In Hamburg und Schleswig Holstein steht derzeit das Weihnachtsgeschäft im Fokus, das mit 180 Mitarbeitern unverändert fortgeführt wird.Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten ist durch eine Insolvenzgeldvorfinanzierung bis Februar 2019 gesichert.

Ziel von BR Spielwaren ist der Verkauf des Unternehmens und der Erhalt der Arbeitsplätze.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus erläutert hierzu: „Erste Interessenten haben bereits Kontakt aufgenommen, sodass schon in diesem frühen Stadium Anlass für vorsichtigen Optimismus besteht.“

Das Unternehmen ist bislang zu 100% in der Hand der Gründerfamilie Gjørup und wird in dritter Generation geführt.
Die Hamburger Filialen, die unter anderem in den Alstertal Einkaufszentrum und im Mercado Ottensen betrieben werden, gerieten zunehmend durch den expandierenden lokalen Mitbewerber Hartfelder Marken- und Qualitätsspielzeug unter Druck.

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