Beschreibung:
Mit dem Graffiti-Label Colors of Berlin werden zum ersten Mal authentische Motive eingesetzt, die aus einer Subkultur entstanden sind statt bloßer Imitationen. Das ermöglicht eine größtmögliche Identifikation der Zielgruppe mit dem Label und den umgesetzten Produkten.
Seinen Ursprung hat das Label in Berlin. Von hier aus breitete es sich über ganz Europa aus. Colors of Berlin lebt von 4 coolen und szenetypischen Charakteren und erzählt immer wieder neue Geschichten im Original-Graffiti-Style. Die Motive versprühen Lebendigkeit, Freude am Kreativen und explodieren förmlich vor Farbe.
Der Berliner Oliver Kray kritzelte bereits in der Grundschule erste Graffitis auf Papier. Schon kurze Zeit später floss sein Taschengeld in Sprühdosen. Als Jugendlicher führte er zeitweise ein Doppelleben zwischen Graffiti-Szene, in der er nachts die Ordnungshüter auf die Palme brachte und seinem Leben tagsüber, in dem er die Schulbank drückte.
Seine "offizielle" Karriere begann im Alter von 13 Jahren, als er für eine Jugendserie im ZDF die Requisiten malte.
Auch schulisch ging Oliver Kray seinen Weg: Er absolvierte sein Fachabitur für Sozialwesen mit dem Ziel, Streetworker zu werden. Mit 21 Jahren erhielt der Berliner einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Südwestfalen. Er arbeitete als Dozent und lehrte zum Thema Elektrotechnik und Innovation im Graffiti-Zeitalter.
2004 gewinnt Kray in Kooperation mit der Malermeister Ahle GmbH einen Hauptpreis der bundesweiten Initiative „Freiheit und Verantwortung“ für sein herausragendes gesellschaftliches Engagement mit dem Projekt „Farbenkult - Kunst am Bau - Graffiti als Kunstform“.